Der britische Komiker Sacha Baron Cohen steht mit „Bruno“ in Hollywood hoch im Kurs. Wie das Filmblatt „Hollywood Reporter“ berichtete, hat sich Universal Pictures für über 42 Millionen Dollar (33 Millionen Euro) die Rechte an dem nächsten Cohen-Projekt gesichert. Mehrere große Studios, darunter Sony und Fox, hatten sich um den Deal bemüht. In „Bruno“ nimmt der Komiker die Rolle eines schwulen österreichischen Lifestyle-Reporters an, der bei Interviews, Konzerten und Modenschauen für peinliche Auftritte sorgt.

Der Satiriker, berühmt geworden mit seiner TV-Figur „Ali G.“, will „Bruno“ mit seinem Kollegen Jay Roach produzieren. Ein Regisseur steht noch nicht fest. Die reinen Drehkosten wurden von Hollywood- Insidern auf 20 bis 25 Millionen Dollar geschätzt.

Derzeit macht Cohen mit „Borat“, einer Satire über einen dummdreisten kasachischen TV-Reporter auf Reisen durch die USA, Schlagzeilen. Grund für die Tour von New York bis Los Angeles ist die „kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen“, wie der Untertitel der Doku-Fiction-Komödie lautet. Der als rassistisch, antisemitisch, sexistisch und schwulenfeindlich kritisierte, aber auch als ungeheuer witzig gelobte Film startet in Deutschland an diesem Donnerstag, in den USA und Kanada einen Tag später.