Blockbuster

Fortsetzung von "Avatar" ist schon in Arbeit

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Gerade hat "Avatar – Aufbruch nach Pandora" den zweiten Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten erobert, mehr als eine Milliarde Dollar flossen bereits in die Kinokassen. Jetzt berichtet ein Branchendienst, dass schon eine Fortsetzung in Arbeit sei. Das habe Regisseur James Camerons selbst verraten.

Wie der Branchendienst „Blickpunkt Film“ berichtet, sei definitiv eine Fortsetzung von „Avatar“ geplant. „Ja, wir machen noch einen", habe Regisseur James Cameron nach einer Aufführung in Hollywood gesagt, als er sich Publikumsfragen stellte. Er erklärte, dass es wegen der geleisteten Vorarbeit deutlich einfacher und preiswerter sei, weitere Teile zu drehen. Allerdings wollte sich der Regisseur „Blickpunkt Film“ zufolge nicht zu einem Zeitrahmen äußern und habe auch nichts dazu gesagt, ob er erneut die Regie übernehmen würde. „Avatar“ soll von vornherein als Trilogie konzipiert worden sein.

Nach Angaben des Branchenblattes „Hollywood Reporter“ erreichte „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ bereits den zweiten Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Das Sci-Fi-Epos in 3-D nahm in seinen ersten drei Kinowochen weltweit 1,14 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro) ein. Jetzt hat er nur noch die Jahrhundertschnulze „Titanic“ vor sich, die Cameron 1997 auf die Leinwand gebracht hatte und die mit einem Einspielergebnis von 1,84 Milliarden zu Hollywoods bisher größtem Erfolg wurde.

Als letzte Hürde überwand „Avatar“ am Mittwoch die Fantasy-Saga „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ (2003) von Peter Jackson. Sie hatte weltweit 1,12 Milliarden eingebracht und damit vor gut sechs Jahren den zweiten Rang auf der Blockbuster-Liste gewonnen.

In Nordamerika liegt Camerons Abenteuer um blauhäutige Außerirdische derzeit bei Einnahmen von 374,4 Millionen Dollar. Mehr als doppelt so viel – 760,8 Millionen Dollar – flossen in die Kinokassen aller anderen Länder. Nach Angaben des „Hollywood Reporter“ hatte Cameron auch mit seiner „Titanic“ schon mehr Anklang in Europa und den anderen nicht amerikanischen Ländern gefunden als in den USA und Kanada.

( dpa/str )