Frauen ziehen sich für Frauen an. Nicht für Männer. Das erklärt vieles in der Mode.
Schuhe mit Katzengesichtern, riesige Klunkerketten, Turnschuhe mit Absatz oder Mäntel im Wickel-Look. Es spielt dabei keine Rolle, ob Frau sich in einer Beziehung befindet.
Zur Kunstform erhoben hat diesen Kleidungsstil Leandra Medine, die den Blog „Man Repeller“ schreibt. Laut ihrer Definition muss man sich dafür „so anziehen, dass man durch seine Kleidungsstücke das andere Geschlecht minimal verwirrt bis abstößt. Zur Ausstattung gehören Boyfriend-Jeans, Haremshosen, Schulterpolster und Overalls“.
Diese Liste kann durch Jeans unter dem Rock (sehr angesagt!), Ugg-Boots (definitiv out!) oder Prada-Kastenkleider fortgeführt werden. Es gibt auch den Ballerina-Hass-Club.
Die Wahrheit ist: Würden wir uns für Männer anziehen, sähe es im Kleiderschrank reichlich eintönig aus. Ich selbst habe oft genug sehr entsetzt geguckt, wenn Männer mir Klamotten rausgesucht haben.
Damit hätte ich noch nicht mal meine Oma auf die Straße geschickt. Blüschen, Röcke, Kleider und dazu schlimme Spießerschühchen. Geradezu schockierend, was mir da teilweise zugemutet wurde.
Hinter all dem steht aber eine einfache Aussage: Bitte nicht zu kompliziert. Keine Haken und Ösen, die es uns, den Männern, zu schwierig machen, euch auszuziehen.
Also lassen Sie sich nicht von ihrem Partner verunsichern, wenn er mal wieder auf ihre „komischen“ Klamotten schimpft. Fragen Sie lieber ihre Freundin. Und tun Sie ihm im doch mal den Gefallen, ziehen Sie sich wie Sophia Loren an, mit Perlenohrringen. Und freuen sich an seiner Freude.





