Es ist auffallend ruhig. Nach dem harten Wahlkampf für die Berlin-Wahl 2023, der Häme und Wut nach den Sondierungsverhandlungen, den scharfen Angriffen von Grünen und Linken auf die SPD holen jetzt erst einmal alle Luft. Die Grünen und die Linken müssen sich auf ihre neue Rolle in der Opposition vorbereiten, die Senatorinnen und Senatoren haben in dieser Übergangszeit bis zur Wahl von Kai Wegner als Regierenden Bürgermeister deutlich weniger Termine – und die Christdemokraten und Sozialdemokraten wickeln äußerst diszipliniert ihre Koalitionsverhandlungen ab.
Nach außen dringt derzeit nur, was auf den Pressekonferenzen der sogenannten Dach-Arbeitsgruppe gesagt wird. Das ist, so zeigen es die Erfahrungen nach vielen Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildungen, ein gutes Zeichen. Zumindest für die künftige Regierung.


