Es kommt häufiger vor, dass ich gefragt werde, ob ich nicht mal ein Buch schreiben möchte. Manche Leute fragen das, weil sie meinen Beruf spannend finden. „Du erlebst doch so viel und triffst ständig diese ganzen Promis. Schreib das doch mal auf!“ Andere Leute fragen, weil sie glauben, wenn man beruflich schreibt, sei ein eigenes Buch quasi die logische Konsequenz, das, worauf wir alle hinarbeiten, wovon wir heimlich träumen, der End- und Angstgegner.
Natürlich haben sie Recht. Ich glaube, ich kenne keinen Kollegen, der sich nicht zumindest schon einmal heimlich an einem Roman oder einer Erzählung versucht hat. Einige von ihnen konnten sogar Vollzug melden und waren damit nicht unerfolgreich.


