Kurz vor Ihrem Urlaub wurde verkündet, dass Sie nicht mehr BMW-Berlin-Niederlassungsleiter sind. Was genau machen Sie denn jetzt für den Konzern? Ich bin Direktor Vertrieb und Marketing Berlin. Wir wollen die Marke in der Stadt noch präsenter machen.
Dafür haben Sie doch auch vorher schon gesorgt... Schlicht den Job verloren? Eigentlich genau das Gegenteil. Berlin ist für BMW extrem wichtig. Und wir wollen mein Netzwerk noch mehr für den Konzern nutzen. Ich habe das jetzt schon zum Teil gemacht, aber nebenbei. Das operative Geschäft verlangt 100 Prozent Aufmerksamkeit. So wie das strategische auch. Das Potenzial hier ist hoch.
Wo steckt denn noch welches? Es ist wichtig, präsent zu sein. Und sich die Premium-Veranstaltungen zu holen. So wie jetzt Michael Douglas bei der Deutschland-Premiere seines Films. Darin fährt er Rolls-Royce – das sollte er bei seinem Auftritt in Berlin natürlich auch. Und dafür sorge ich.
Überrascht hat Sie die Entscheidung trotzdem? Natürlich sind solche Entscheidungen auch immer ein wenig überraschend. Aber es ist klar, was BMW mit meiner neuen Aufgabe in der Stadt erreichen will. Und ich freue mich auf viele weitere erfolgreiche Events.
Verdienen Sie denn wenigstens mehr? Das hat damit nichts zu tun. Ich habe mein ideales Kompetenzfeld bekommen, darüber freue ich mich.
Und praktisch? Wird Ihnen das operative Geschäft gar nicht fehlen? Ich werde weiterhin BMWs verkaufen!


