Zum Artikel „Fehler lag bei uns“: Berliner Grüne erklären parteiinterne Verwirrung um Emde“ vom 16. Oktober:

Bislang hat meines Wissens noch niemand öffentlich darauf hingewiesen, dass die Aussage von Frau Emde im Umkehrschluss auch bedeutet: Ein Staat Palästina hätte demnach ebenso wenig eine Existenzberechtigung, nur die Menschen, die dort leben.

Als Berliner, der den „real existierenden Sozialismus“ in der DDR zum Teufel geschickt hat, finde ich die Rolle von Grünen und SPD in diesem Zusammenhang beschämend. Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen. Besonders die Grünen haben sich mit ihrem Kotau vor der Linkspartei hervorgetan, als sie verlauten ließen, das alles sei nur ein Missverständnis gewesen.

Will Bolle, per Mail

Es geht nicht um Sie, Frau Emde, es geht um Berlin! Mit Ihren Einlassungen blockieren Sie aktive Politik. Sie verstehen nicht die einfachsten Regeln der Demokratie. Mit Ihrer aggressiven Sprache beleidigen Sie den Souverän, also uns, das Volk. Ohne Sie geht’s besser.

Ellen Eichberg, per Mail

Die SPD und die Grünen sind mit der Linken nicht gut beraten. Diese Koalition ist ein vergifteter Bauer.

Kevin Winter, per Facebook

Es bleibt abzuwarten, wie standhaft SPD und Grüne sind. Möglicherweise ist aber die Einsicht eingekehrt, dass sich beide Parteien mit Koalitionsgesprächen nachhaltig schaden. Es wäre eine späte Einsicht, denn viel Porzellan ist schon zerschlagen.

Raimund Knob, per Facebook

Eine Fraktion ist ein freiwilliger Zusammenschluss gewählter Abgeordneter auf Basis gemeinsamer Überzeugungen und politischer Ziele. Es ist bizarr, wenn andere Abgeordnete sich anmaßen, darüber mitzubestimmen, wer dazugehören darf und wer nicht.

Rainer Beuthel, per Facebook

Frau Emde wollte doch ohnehin nicht in die Regierung. Warum hat man sie überhaupt in die Fraktion aufgenommen?

Marcel Müller, per Facebook

Die Linke hätte echt die Chance gehabt, in Berlin etwas zum Besseren zu ändern. Aber wieder einmal schießt sie sich selbst ins Bein und macht alles kaputt. Schade.

Holger-Bartosz Ludwig, per Facebook

Die nette Kandidatin wird also durch eine Haterin aus den eigenen Reihen gestoppt.

Susanne Dulg, per Facebook

Jetzt dominiert Frau Emde ganz Berlin. Ende mit Emde!

Werner Rüdiger, per Facebook

Die Linke hat fertig. Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht los.

Yvonne Tronnier, per Facebook

Da haben die Versprechen der Linken ja lange gehalten.

Wolfgang Dabisch, per Facebook

Alles vorhersehbares Geplänkel. Armes Berlin.

Edgar Stanzius, per Facebook

Zum Artikel „Bran­den­burg bekommt auto­ma­ti­sierte Mini-Super­märkte“ vom 16. Oktober:

Die Gewerkschaft argumentiert, dass automatisierte Supermärkte den Sonntagsschutz gefährden. Diese Argumentation zeigt, dass das Konzept dieser Märkte nicht verstanden wurde: An Sonn- und Feiertagen ist dort kein Personal anwesend.

Selbstverständlich benötigen auch automatisierte Supermärkte Personal für Arbeiten wie Reinigung oder das Auffüllen der Regale. Diese werden jedoch zu den regulären Öffnungszeiten des stationären Einzelhandels erledigt, sodass die schützenswerte Sonntagsruhe der Mitarbeiter in keiner Weise beeinträchtigt wird. Frischware, die am selben Tag geliefert werden muss, dürfte ohnehin nicht zum Sortiment gehören.

Joachim Willers, per Mail

Zum Artikel „ Kulturkaufhaus Dussmann eröffnet neuen Standort an prominenter Berliner Adresse“ vom 16. Oktober

Heute besucht und für gut befunden. Das bringt Dussmann-Gefühl ins KaDeWe.

Marc Michael Kalmbach, per Facebook

Oh cool, wir sind gern im Dussmann in der Friedrichstraße. Dann haben wir jetzt ein neues Ziel und freuen uns sehr.

Rob Beck, per Facebook

Zwei schöne Läden in einem vereint!

Jenny Wüstermann, per Facebook

Zum Artikel: „SPD-Vorsitz: Umfrage zeigt, wie die Wähler auf Favoritin Schwesig blicken“ vom 15. Oktober

Wenn Manuela Schwesig gewählt wird, kommt die SPD vielleicht wieder auf Kurs, und die CDU hat es schwerer, die SPD zu erpressen. Schwesig hat mehr für die Bürger übrig als die gesamte jetzige Regierung. Sie hat begriffen, für wen sie arbeitet. Die letzte Chance für die SPD.

Hauke Gahrens, per Facebook

Super Politikerin. Sie hat gezeigt, wie man Wahlen gewinnt. Klingbeil stimmt allem zu: Rente nach 45 Jahren, Kündigungsschutz, Arbeitszeitgesetz. Das sind Forderungen von CDU und Arbeitgeberverbänden. Dafür haben wir monatelang gestreikt. Die SPD sollte die Koalition verlassen und Schwesig zur Kanzlerkandidatin machen. Sie wird wieder die Interessen der Arbeitenden vertreten.

Yorgi Ahrez, per Facebook

Klasse Frau. Sie hat in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich gezeigt, wie man gegen etwas ankämpft.

Torsten Berger, per Facebook

Ich wundere mich, dass die Wähler Nord Stream, Klimastiftung und Moskau-Nähe so schnell vergessen.

Anke Meyer im Hagen, per Facebook

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