Lobbyismus ist die organisierte Einflussnahme von Interessengruppen auf politische Entscheidungen. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort „Lobby“ ab. Es steht für die Empfangshalle von Parlamenten, in der Interessenvertreter früher mit den Abgeordneten ins Gespräch kamen und für ihre Anliegen warben.

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Lobbyarbeit findet in nahezu allen Bereichen der Politik und Gesellschaft statt. Die Akteure bieten ihre fachliche Expertise an, organisieren Kampagnen oder wirken an Gesetzesentwürfen mit. So kann die Lobby zwischen Bürgern und Politik vermitteln.

Politiker profitieren häufig vom Fachwissen der Lobbyisten. Kritiker bemängeln jedoch die Übermacht finanzstarker Branchen gegenüber gemeinnützigen Organisationen sowie die Gefahr der verdeckten Einflussnahme. Um mehr Transparenz zu schaffen und Korruption vorzubeugen, müssen Lobbyisten ihre Tätigkeiten in Deutschland in einem Lobbyregister offenlegen.

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