Mit fortschreitendem Alter beginnt ein kleines Organ, kaum größer als eine Kastanie, den Alltag vieler Männer erheblich zu beeinträchtigen. Plötzlich wird der Nachtschlaf durch ständigen Harndrang andauernd unterbrochen. Der Gang zur Toilette dauert wegen Schwierigkeiten beim Wasserlassen und eines schwachen Harnstrahls länger als gewöhnlich, danach macht sich teilweise das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung breit. Und unterwegs schielt man andauernd zum nächsten WC. Ursächlich für diese Unbequemlichkeiten ist meistens eine gutartige Prostatavergrößerung (Symptomatische benigne Prostatahyperplasie, kurz BPS). Sie wird durch Alterungsprozesse und/oder Gleichgewichtsverschiebungen im Hormonhaushalt hervorgerufen. „Die oftmals stark beeinträchtigenden Symptome werden zunächst medikamentös behandelt. Falls dies nicht erfolgreich sein sollte oder wenn sich die Beschwerden verschlechtern, ist zumeist eine Operation erforderlich“, sagt Dr. Tobias Bothmann.
Für alle Betroffenen, die Fragen oder Unterstützungsbedarf im Zusammenhang mit Prostataproblemen haben, haben die Berliner Urologen Dr. Tobias Bothmann, Prof. Dr. Hannes Cash und Dr. Martin Kanne die Plattform „bph Berlin“ ins Leben gerufen. Sie ist eine ideale Anlaufstelle, um sich über die verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten rund um das Thema BPS zu informieren.
Fortschrittliche therapeutische Verfahren
Die drei führenden Urologen bieten ein breites Spektrum an fortschrittlichen therapeutischen Verfahren, die stets auf die persönlichen Beschwerden, die individuelle Situation und Bedürfnisse der Patienten abgestimmt werden. Dazu gehören schonende, minimal-invasive Verfahren wie die Rezum® Wasserdampftherapie, aber auch modernste Laseroperationsverfahren. Bei der Holmium Laser Enukleation der Prostata (HoLEP) wird die Prostata entkernt, indem das die Harnröhre einengende Prostatagewebe von innen aus der Prostatakapsel herausgeschält wird. Die HoLEP ist ein schonendes Verfahren mit geringem Blutungsrisiko und exzellenten Langzeitergebnissen, die Patienten genesen nach dem Eingriff schnell. Bei der MiLEP (Minimal invasive Laser Enukleation der Prostata) sind die verwendeten endoskopischen Instrumente besonders klein. Dadurch wird ein schonender Zugang zur Prostata ermöglicht. Auch bei der Greenlight Laser Enukleation (GreenLEP) wird die Prostata maximal verkleinert. Der effektive und blutungsarme Eingriff hat im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wie der Transurethralen Resektion der Prostata (TURP) ein vergleichsweise günstiges Risikoprofil.

In seltenen Fällen, insbesondere bei sehr kleiner Drüse, kleinen Rezidiven oder fortgeschrittenem Prostatakarzinom kommt die TURP nach wie vor zum Einsatz. Vergrößertes Prostatagewebe wird bei diesem bewährten chirurgischen Verfahren durch die Harnröhre entfernt. Darüber hinaus bietet das versierte bph-Trio modernste diagnostische Verfahren wie den Mikro-Ultraschall mit perinealer Fusionsbiopsie zur genauen Beurteilung der Prostata im Rahmen der Krebsdiagnostik an. „In den persönlichen Gesprächen mit den Patienten erleben wir häufig die Sorgen und Unsicherheiten, die mit einer Prostataoperation verbunden sind. Durch eine fundierte Beratung und Untersuchung unterstützen wir jeden Mann in der Entscheidungsfindung“, sagt Professor Cash. „Denn jeder Patient ist individuell und bringt einerseits seine persönlichen Bedürfnisse, andererseits auch seine klinische Situation und jeweilige Symptomatik mit. Da bedarf es maßgeschneiderter Lösungen.“ Dr. Kanne ergänzt: „Im Fokus der Behandlung steht stets die Wiederherstellung der Lebensqualität. Dafür machen wir für unsere Patienten alles möglich, was heute medizinisch machbar ist.“
Fallkonferenzen und eigene Kliniken
Gemeinsam ist den drei spezialisierten Fachärzten, dass sie jeweils eine eigene Klinik im Hintergrund haben, in der sie operieren. Darüber hinaus halten sie regelmäßig Fallkonferenzen ab und tauschen sich über ihre Patienten aus. „Zusammen kommen wir auf über 1000 Eingriffe pro Jahr. Diese werden nachverfolgt und zur Qualitätssicherung ausgewertet. Das kommt natürlich unseren Patienten zugute“, berichtet Dr. Bothmann. Dr. Kanne verweist auf einen weiteren Vorteil der Kooperation: „Durch unsere Struktur in Form digitaler Vernetzung, Sprechstunden und Operationen sind wir extrem flexibel. Und durch unser breites Spektrum an minimalinvasiven und invasiven Eingriffen haben wir die Möglichkeit, unseren Patienten maßgeschneiderte und modernste Therapien aus einer Hand anzubieten.“
Aufgeklärte, wissende Patienten
Die noch junge Plattform „bph Berlin“ hat es sich zum Ziel gesetzt, der enorm dynamischen Altersstruktur unserer Gesellschaft Rechnung zu tragen. „Unsere Vision ist es, ein Setting anzubieten, in dem der Patient sich professionell, verständlich informieren kann und – sofern ein Eingriff erforderlich ist – sich als aufgeklärter, wissender Patient in die Klinik begibt. So kann ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und eine patientengerechte Therapie durchgeführt werden“, so die Initiatoren der Plattform „bph Berlin“ In Vorbereitung sind derzeit ferner die digitale Klinikanmeldung und digitale Nachsorge. Weitere Infos, auch zu den beteiligten Ärzten, finden sich unter www.bph-berlin.com
Kontakt
bph Berlin
IHRE SPEZIALISTEN FÜR INNOVATIVE BEHANDLUNGEN DER PROSTATA IN BERLIN
www.bph-berlin.com
DR. MED. TOBIAS BOTHMANN
Alexianer St. Hedwig Krankenhaus
Klinik für Urologie
Große Hamburger Str. 5-11
10115 Berlin
Mail: info@endo-uroberlin.com
Web: www.endo-uroberlin.com/de
DR. MED. MARTIN KANNE
Ev. Krankenhaus Königs Elisabeth Herzberge
Klinik für Urologie
Herzbergstraße 79
10365 Berlin
Tel.: 030 5472-4601
Tel.: 030 5472-4688
Web: www.keh-berlin.de
PROF. DR. MED. HANNES CASH
Meoclinic Berlin
Privatpraxis und Privatklinik
Friedrichstr. 71
10117 Berlin
Tel.: 030 313 3070
Mail: termin@prouro.de
Web: www.prouro.de


