Eine Weltkriegsbombe in der Nähe des Tesla-Werks in Grünheide ist am Samstag kontrolliert gesprengt worden. Die Sperrung rund um den Fundort sei aufgehoben, sagte der Leiter des Ordnungsamts Grünheide, Nico Bauermeister, am Nachmittag der Deutschen Presse-Agentur. Alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Beschäftigten der betroffenen Unternehmen könnten wieder zurückkehren. Die 250 Kilogramm schwere Bombe war der Gemeinde Grünheide am Mittwoch vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gemeldet worden. Sie galt als nicht transportfähig und musste zur Explosion gebracht werden. 

Im Sperrkreis rund um die Gigafactory waren die Einsatzleitungen von Polizei und Feuerwehr zu sehen, wie sie Besprechungen durchführten. An vielen Zugängen zu dem Wald, in dem die Weltkriegsbombe gefunden wurde, hatten sich Feuerwehrleute positioniert. Manche von ihnen hatten Klappstühle dabei.

Sprengung der Bombe am Tesla-Werk
Eine Kampfmittelaufbewahrungskiste in einem abgesperrten Bereich im Wald nahe der Tesla-Fabrik© DPA Images | Annette Riedl

Die Bombe „englischen Fabrikats“ war der Gemeinde Grünheide am Mittwoch vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gemeldet worden. Sie sei nicht transportfähig und müsse daher gesprengt werden, so der Sprecher. Inwieweit die Produktion von Tesla betroffen ist, war zunächst noch offen. Die Pressestelle des Unternehmens ließ bislang eine Anfrage unbeantwortet. dpa/jwue