Vor der temporären Schließung war das „Buddekaffee“ in Tegel täglich gut gefüllt und für viele Kunden ein lauschiger Treffpunkt. Mit der temporären Schließung kam die Ungewissheit, ob Inhaber Rainer Fox das Café jemals wieder öffnen wird. Umso größer ist jetzt die Erleichterung: „Wir sind mit Hängen und Würgen durch die Pandemie gekommen. Ohne unsere Stammkunden hätten wir es vermutlich nicht geschafft“, sagt Rainer Fox, der das „Buddekaffee“ mit seiner Ehefrau Svenja betreibt.

Anfangs hätten sie den Laden ganz geschlossen gehabt, nach einigen Monaten dann Freitag und Sonnabend geöffnet. „Wir haben um die 300 Stammkunden, die extra für ihren Kaffee zu uns gekommen sind. Neben der staatlichen Unterstützung konnten wir so einen Teil der Verluste auffangen“, sagt Rainer Fox. Jetzt dürfen Gäste wieder vor dem Café sitzen, Kaffee und Kuchen genießen. Über den Kontakt zu seinen Kunden freue er sich besonders. Viele kämen auch zum mobilen Arbeiten in das Café.

Trotz der Öffnung sieht Rainer Fox mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. „Die Schließungen waren schon notwendig, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Wir hoffen aber sehr, dass wir nicht wieder schließen müssen.“

suko