Berlin ist bei Zuwanderern beliebt, vor allem bei jenen, die in der Ausbildung sind. Das ist ein Ergebnis einer unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die der Berliner Morgenpost vorliegt. Das IW hatte anhand der Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2014 ausgewertet, welches Bundesland welche Zuwanderer aufnimmt. So kommen nach Nordrhein-Westfalen überproportional viele anerkannte Flüchtlinge, nach Bayern vor allem Experten und Fachkräfte und nach Berlin Menschen, die eine Ausbildung suchen. Während in Bayern der Arbeitsmarkt boomt, locken Universitäten, Kultur- und Freizeitangebote die Menschen in die Hauptstadt. Der Osten Deutschlands wird von den Zuwanderern weitestgehend gemieden. In der Studie geht es um Menschen, die einen befristeten Aufenthaltstitel für Deutschland haben, nicht um Asylbewerber, geduldete Personen oder EU-Ausländer. Seite 4
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