Brandenburg ist laut Umweltministerium das Bundesland mit dem stärksten Ambrosia-Befall. Vor allem in der Niederlausitz bildeten sich große zusammenhängende Ambrosia-Flächen. In Berlin und Brandenburg gab es jetzt wieder Ausreißaktionen. Einige Daten und Fakten rund um Ambrosia auf:

  • ASTHMA: Die Verbreitung von Ambrosia kann gefährlich für den Menschen sein. Sie kann Pollen- oder Lebensmittelallergien auslösen. Asthma ist auch eine mögliche Folge. Daneben führt die zunehmende Verbreitung zu Ertragsverlusten im Ackerbau.
  • URSPRUNG: Vermutlich wurde die Ambrosia-Pflanze über den Anbau von verunreinigtem Saatgut in den 1970er Jahren eingeschleppt. Ein wesentlicher Faktor bei der Ausbreitung der Pflanze ist heute verunreinigtes Vogelfutter.
  • VORKOMMEN: Häufig wächst die Pflanze an Straßenrändern, an Autobahnen, auf Brachflächen, an Vogelfütterungsplätzen, in Kleingärten und auf Feldern.
  • VERWECHSLUNG: Wenn die Ambrosia nicht blüht, kann sie leicht verwechselt werden. Ähnlich sehen zum Beispiel Beifuß, Kamille-Arten, Fuchsschwanz-Arten und die Studentenblume aus. Der Stängel der Ambrosia ist behaart. Dort und an Astspitzen wachsen Trauben von gelblichen, glockenförmigen Blüten. Der Pollenflug beginnt etwa Mitte Juli.
  • HANDY-APP: Mit einer App können Handybesitzer Standorte melden, die von der Pflanze befallen sind. Das kommt dem Land zufolge gut an - rund 10 000 Menschen haben sie sich bereits auf das Handy heruntergeladen.

dpa