Restaurant-Tipp Pankow

Urbane Weltküche im Spreegold an der Schönhauser Allee

Auch nach der Expansion an den Alexanderplatz und ins Bikini-Haus bleibt die Kult-Kette ihrer Basis in Prenzlauer Berg treu.

Offene Küche, ständig verfeinerte Rezepte: Das Restaurant Spreegold serviert Burger, Pasta, Salate und Kuchen von frühmorgens bis Mitternacht.

Offene Küche, ständig verfeinerte Rezepte: Das Restaurant Spreegold serviert Burger, Pasta, Salate und Kuchen von frühmorgens bis Mitternacht.

Foto: Reto Klar

Pankow.  Es begann mit der Erkenntnis, dass ein Angestellten-Dasein bei einer großen amerikanischen Café-Kette eben nicht die Erfüllung bringen kann, die sich Mirko Zarnojanczyk und Ralf Steinacker wünschten. Also zogen die beiden einen Schlussstrich und fingen in Prenzlauer Berg mit eigenen Ideen neu an. Der zweite Traditionsstandort neben dem früheren Gründungslokal im Bötzowviertel befindet sich an der Ecke Schönhauser Allee und Stargader Straße und empfängt Gäste mit rustikalem Charme, den man so auch beim Ausgehen in Brooklyn finden könnte.

Im „Spreegold“ ist das allermeiste hausgemacht

Holz in rauchigen Tönen, Industrielampen, an den Wänden Urban Art, vor dem Fenster U-Bahnen auf dem lindgrünen Viadukt. Es gibt Burger, Pasta, Salate, Kuchen mit hochwertigsten Zutaten – das allermeiste hausgemacht. Freunde der kohlenhydratarmen Paleo-Ernährung finden viele Optionen auf der Karte, wählen zum Beispiel „Power Omelette“ mit Hähnchen und Avocado (10 Euro) oder probieren hausgemachte Limonaden mit frischen Beeren – genannt Paleo-Icetea (4,85 Euro). Wer Pasta mag, findet an Kreationen wie „Surf & Turf“ mit Beef und Garnelen (13 Euro) gefallen.

Spezialitäten werden neu interpretiert

Im „Spreegold“ kostet man sich durch neu interpretierte Spezialitäten von Metropolen wie San Francisco oder Tel Aviv, kostet etwa die Shakshuka mit Quinoa (10 Euro). Die Pommes sind frisch geschnitzt – und lassen in Verbindung mit hausgemachter Trüffel-Mayonaise ihren Fastfood-Charakter hinter sich (7,50 Euro). Als Dessert empfiehlt sich das saftige, nicht zu süße Banana-Bread mit einer Tasse Kokos-Cappuchino. Wem ein Kaffee nicht genügt, kann sich kostenlos nachschenken lassen.

Was Köche auf der Pfanne haben, lässt sich dank der offenen Küche nachvollziehen. Während im Restaurant Popsongs erklingen, erschallt auf den Toiletten Marschmusik aus Lautsprechern. Spreegold bietet Inspiration – von der Bestellung bis zur Spülung.

„Spreegold“ Prenzlauer Berg, Stargarder Straße 82, 10437 Berlin, Mo-Fr 7.30 bis 0 Uhr, Sa, So 8 bis 0 Uhr