Die noch ausstehende Baugenehmigung für den Umbau der Entrauchungsanlage im BER-Terminal kann voraussichtlich nicht vor Ende September oder Anfang Oktober erteilt werden. Damit ist ein weiteres, wichtiges Datum im ohnehin engen Zeitplan zur Eröffnung des Hauptstadtflughafens verstrichen.

"Am vergangenen Freitag hat die Flughafengesellschaft FBB weitere Unterlagen beim Bauordnungsamt eingereicht“, teilte dessen Sprecherin Heidrun Schaaf der Berliner Morgenpost auf Anfrage mit.

Die letzten Dokumente würden diesen Freitag erwartet. „Erfahrungsgemäß braucht unsere Behörde vier bis sechs Wochen für die Prüfung“, sagte Schaaf. Am BER könne aber auch ohne die Genehmigung weitergearbeitet werden.

Mühlenfeld spricht von "Rückschlägen"

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hatte erklärt, er erwarte die Genehmigung im August. Eigentlich sollte der sogenannte fünfte Nachtrag bereits im Mai vom Bauaufsichtsamt beim Landkreis Dahme-Spreewald abgesegnet sein. Laut Mühlenfeld habe es „Rückschläge gegeben“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Und: „Es gibt weiterhin eine Chance, den Airport 2017 zu eröffnen.“

Es galt dem Bericht zufolge, mehrere Nachweise nachzureichen, darunter eine Schnittstellendokumentation zum Brandschutz zwischen Terminal und Tiefbahnhof. Das habe länger gedauert als gedacht. Es sei „in den Detailanforderungen aufwendiger als erwartet“ gewesen, so Mühlenfeld. „Unsere Leute mussten rund um die Uhr ran.“ Allein die Schnittstellendokumentation zum Brandschutz umfasse acht Ordner, sei aber inzwischen eingereicht worden.

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