Wiener Würstchen eignen sich nicht als Snack, dabei gehören sie zu den Lieblingsspeisen der Deutschen. Ein Wiener Würstchen besteht nach Angaben der Stiftung Warentest im Durchschnitt zu einem Viertel aus Fett und enthalte rund 140 Kalorien. Damit scheide es als Zwischenmahlzeit sowohl für Kinder als auch für Erwachsene aus.

Gibt es als Hauptmahlzeit dazu Kartoffelsalat, sollten Kinder bei einem Würstchen bleiben. Jugendliche und Erwachsene, die zwei Würste essen wollen, nehmen lieber weniger als die übliche 200-Gramm-Menge Kartoffelsalat dazu.

Ein Test von 20 Marken Wiener Würstchen ergab, dass alle Produkte eine "erfreulich hohe Fleischqualität" aufweisen. Das berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 8/2009). Die Würste enthielten demnach mehr hochwertiges Muskelfleisch, als es die Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse verlangen.

In keiner Wurst im Test sei Separatorenfleisch (maschinell vom Knochen gelöstes Fleisch) oder verbotenes BSE-Risikomaterial gefunden worden. Auch mikrobiologisch seien die meisten einwandfrei gewesen.

Allerdings erreichten nur acht der insgesamt 20 getesteten Produkte das Gesamturteil "gut". Zwei schnitten "mangelhaft" ab. Viermal waren die Wiener nur "ausreichend".

Die besten Würstchen kommen aus dem Glas: Testsieger sind die Knackigen Wiener von "Böklunder" und die Wiener von "Halberstädter". Es gab aber auch aus Theke und Kühlregal mit "gut" bewertete Produkte - nämlich die günstigen Wiener Würstchen von Penny, Netto, Lidl, Tip und Ponnath.

Die Würstchen der billigen Discounter schneiden häufig besser ab als etwa Bio-Ware, die gar nicht mit "gut" bewertet wurde. Die beiden mangelhaften Sorten kommen aus dem Kühlregal: Die Wiener von Alnatura und Plus/E. Ahrendt. Die Würstchen von Meica waren die einzigen, in denen wiederverarbeitetes Brät verwendet wurde, also Ausschussware wie geplatzte oder unförmige Würstchen. Und das, obwohl Meica den Kunden "höchste Qualität" verspricht.