Nach der mutmaßlichen Brandstiftung an einem Kabelschacht in Potsdam sind 3400 Haushalte in der brandenburgischen Landeshauptstadt weiter ohne Internet. Der Telekommunikationsanbieter Vodafone teilte mit, die Glasfaserkabel seien bei dem Brand am Donnerstagmorgen zerstört worden. Bei den betroffenen Haushalten funktioniert seitdem kein Internet, kein Kabel-Fernsehen und auch kein Festnetz-Telefon. 

Die Reparatur sei aufwendig, sagte ein Sprecher von Vodafone. Wann die Störung beseitigt ist, konnte er bislang nicht sagen. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, hieß es. 

Es besteht der Verdacht, dass Kabel an einer Brücke in der Nähe der Bahngleise des Potsdamer Hauptbahnhofs angezündet wurden. Das Landkriminalamt ermittelt wegen Brandstiftung. Der Bahnverkehr war – anders als bei ähnlichen Taten in der Vergangenheit – laut Polizei nicht gestört.

jst/dpa