Im südlich von Berlin gelegenen Eichwalde ist ein mutmaßlicher Taschendieb während eines Polizeieinsatzes gestorben. Die Staatsanwaltschaft geht nach einer ersten Augenscheinnahme von einem natürlichen Tod des 63-Jährigen aus. Eine Obduktion solle am Dienstag stattfinden, sagte ein Sprecher der Behörde.
Was war passiert? Der Mann hatte einer 83-jährigen Frau die Handtasche und den Rucksack gestohlen. Danach flüchtete er mit einem E-Scooter. Als die Frau um Hilfe rief, fuhr laut Polizei ein 42-jähriger Radfahrer dem Dieb hinterher.
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Nachdem der mutmaßliche Dieb ihn umstieß, verfolgte der 42-Jährige ihn nach Angaben der Beamten zu Fuß weiter. Er habe den Mann überwältigt und am Boden festgehalten, als dieser ihn mit einem Messer bedroht haben soll. Als die Polizisten eintrafen, hätten sie versucht, dem Mann Handschellen anzulegen und dabei festgestellt, dass er blau angelaufen sei. Der Mann konnte durch eine Reanimation laut Polizei nicht mehr gerettet werden.
jst/dpa


