Die Weltkriegsbombe, die in der Nähe des Tesla-Werks in Grünheide gefunden wurde, wurde am Mittwochmittag unschädlich gemacht. Der Sperrkreis rund um die Fundstelle wurde aufgehoben. Die anliegenden Landstraßen sind wieder befahrbar, auch der betroffene Bus- und Bahnverkehr läuft wieder, am Nachmittag kann es noch zu Verzögerungen kommen. Am frühen Morgen war ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer um die Bombe eingerichtet worden.
Betroffen von dem Sperrgebiet war auch ein Teil des Tesla-Betriebsgeländes. Auswirkungen auf die Produktion gab es aber nach Angaben des Unternehmens nicht. Auch das Waldcamp der Aktivisten, die gegen eine Erweiterung des Tesla-Werks demonstrieren, war von der Sperrung betroffen. Die Aktivisten – denen die Polizei zwischenzeitlich mit einer Räumung drohte – verließen ihre Baumhäuser und bezogen ein Ausweichcamp am Werlsee in Grünheide.
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Aufgrund der Bombensprengung wurde auch der Bahnhof Fangschleuse gesperrt. Weder Züge noch Busse fuhren ihn bis zur Entschärfung der Bombe an. Auch die Landesstraßen 23 und 38 waren im Bereich des Sperrkreises gesperrt worden. Die Gemeinde hatte das im Vorfeld angekündigt.
Die etwa 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe war auf einem Areal gefunden worden, auf dem die Tesla-Fabrik erweitert werden soll. Die Bombe konnte nach Angaben der Gemeinde nicht abtransportiert werden und musste an Ort und Stelle kontrolliert gesprengt werden. Bereits Ende Juni war in der Gegend eine Bombe entdeckt worden, die ebenfalls vor Ort gesprengt werden musste.
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jst/dpa


