Nach Attacken

Brandenburg schickt keine Flüchtlinge mehr nach Cottbus

Nach den mutmaßlichen Gewalttaten mehrerer Jugendlicher reagiert die Landesregierung. Cottbus nimmt keine weiteren Flüchtlinge auf.

Flüchtlingskrise: So entwickelte sich die Zahl der Asylanträge

Flüchtlinge Asylanträge

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Berlin. Nach einer Reihe von Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Deutschen wird die Stadt Cottbus zunächst keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen. Dies teilte das Innenministerium am Freitag nach einem Besuch von Minister Karl-Heinz Schröter (SPD) in der Stadt mit. Aus der Zentralen Aufnahmestelle des Landes in Eisenhüttenstadt würden keine Flüchtlinge mehr nach Cottbus gewiesen.

Zuletzt hatten zwei 15 und 16 Jahre alte Syrer nach einem Streit unter Jugendlichen einen 16-Jährigen Deutschen mit einem Messer im Gesicht verletzt. Beide wurden gefasst und am Donnerstag in Untersuchungshaft genommen. Für Aufsehen sorgte auch ein Angriff von drei jungen syrischen Flüchtlingen auf ein Ehepaar, zudem gab es eine Attacke Unbekannter auf Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft.

Unterdessen konnte die Polizei auch einen verdächtigen Polizisten ermitteln, der interne Behördendaten im Zusammenhang mit dem jüngsten Fall ins Internet gestellt haben soll, wie das Präsidium mitteilte. Es wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

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