Eisenhüttenstadt

Zehnjähriger Junge beißt Kontrolleurin in die Hand

Ein Zehn- und ein Achtjähriger fahren allein in einem Zug. Als die Zugbegleiterin sie an die Polizei übergibt, wird sie gebissen.

Eine Zugbegleiterin wurde nahe Eisenhüttenstadt von einem zehnjährigen Jungen in die Hand gebissen

Eine Zugbegleiterin wurde nahe Eisenhüttenstadt von einem zehnjährigen Jungen in die Hand gebissen

Foto: Uwe Miethe / obs

Am Mittwochnachmittag ist eine Zugbegleiterin am Bahnhof Eisenhüttenstadt von einem zehn Jahre alten Jungen gekratzt und gebissen worden. Der Knirps war mit einem achtjährigen Jungen unterwegs, als die Zugbegleiterin auf das Duo aufmerksam wurde.

Sie waren ohne Begleitung und ohne Fahrkarten unterwegs. Die Jungen sind in einem Kinderheim in Frankfurt (Oder) untergebracht und wurden dort bereits vermisst.

Nach dem Biss musste die Zugbegleiterin sich ärztlich behandeln lassen

Eine Streife vom Polizeirevier in Eisenhüttenstadt traf am Bahnhof ein, um die Kinder wieder zurück ins Kinderheim zu bringen. Bei der Übergabe der Jungen griff der Zehnjährige die Bahnmitarbeiterin an, kratzte die Frau und biss ihr in die Hand. Sie musste ihren Dienst abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben.

Aufgrund der stattgefundenen Körperverletzung wandte sich die verletzte Frau an die Bundespolizei am Frankfurter Bahnhof, um einen entsprechenden Strafantrag gegen den Fürsorgepflichtigen des Kinderheimes zu stellen.

Die zwei Jungen wurden von der Landespolizei an das Frankfurter Kinderheim übergeben. Der Achtjährige wurde bereits Sonntagnacht am Cottbuser Hauptbahnhof durch die Bundespolizei aufgegriffen und am Montagmorgen in dem Kinderheim in Frankfurt (Oder) abgegeben.