Wünsche an den Weihnachtsmann trudeln im brandenburgischen Himmelpfort schon seit Langem ein. Von Donnerstag an werden sie nun auch beantwortet: Dann öffnet die beliebteste Weihnachtspostfiliale als bundesweit erste offiziell ihre Türen. Von diesem Tag an beantworten der Weihnachtsmann und seine fleißigen Helfer Wunschzettel von Kindern aus aller Welt.
Sie werden viel zu tun bekommen: Schon jetzt stapeln sich mehrere tausend Briefe auf den Schreibtischen, wie ein Postsprecher am Mittwoch in Berlin sagte. Die Zusendungen seien bereits seit Sommer in der beliebtesten Weihnachtspostfiliale eingetrudelt. Jetzt werden sie geöffnet.
„Wir sind darauf vorbereitet, ähnlich viele Briefe wie in den Vorjahren zu bekommen“, sagte der Sprecher. Im vergangenen Jahr seien rund 280.000 Zusendungen aus 80 Ländern in Himmelpfort angekommen, die in 16 Sprachen beantwortet worden seien. Auch in diesem Jahr sei damit zu rechnen, dass sich die Kinder traditionelle Spielsachen wie Puppen oder Plüschtiere sowie elektronisches Spielzeug wünschten. „Die Kinder haben aber nicht nur materielle Wünsche“, betonte der Postsprecher. Sie erhofften sich erfahrungsgemäß zum Beispiel auch Gesundheit für ihre Familienmitglieder.
In ganz Deutschland gibt es den Angaben zufolge sieben Weihnachtspostfilialen. Das Amt in Engelskirchen (Nordrhein- Westfalen) eröffnet am 15. November. Himmelsthür und Nikolausdorf sind am 22. November an der Reihe, einen Tag später folgt die Filiale in Himmelpforten (alles Niedersachsen). Am ersten Advent ist das in Himmelstadt (Bayern) der Fall.
dpa/sh




