Modernste Technik hat einem Dieb den Beutezug vermasselt. Nach Polizeiangaben hatte ein Litauer am Sonnabendmorgen einen Autodrehkran im Wert von einer Million Euro in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gestohlen.

Was er nicht wusste: Das Fahrzeug war mit dem Satellitenortungssystem GPS ausgerüstet. Als sich der Kran in Bewegung setzte, erreichte der Alarm den Firmeninhaber in Holzminden (Niedersachsen) übers Handy. Auf dem Laptop verfolgte er den Kurs. Gegen 6 Uhr alarmierte er die Polizei. Knapp zwei Stunden später stoppte die Bundespolizei den Kran auf der Autobahn A 12 Richtung Polen. Der Litauer gab an, er habe für die Tat 200 Euro erhalten. Ein ähnlicher Fall hatte sich im Dezember 2008 ereignet. Damals war ein teures Kranfahrzeug in Hamburg gestohlen worden. Der Kran wurde entdeckt und auf der Autobahn 20 bei Pasewalk angehalten und beschlagnahmt.