Seit Tagen erwecken Straßenschilder mit einem „Spaghettimonster“ in Templin (Uckermark) Aufsehen – jetzt sollen sie wieder verschwinden. Die Straßenmeisterei werde sie noch am Montag abhängen, sagte die Pressesprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg, Cornelia Mitschka, am Montag.
Mit den Schildern will der Verein „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland“ auf die Gleichbehandlung von Weltanschauungen aufmerksam machen. Auf dem Schild wird unter einer Abbildung des sogenannten Spaghettimonsters auf die Uhrzeit der wöchentlichen „Nudelmesse“ des Vereins hingewiesen. Am selben Masten sind auch die Schilder von Kirchen mit ihren Gottesdienstzeiten befestigt.
Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (Linke) nannte es vom Landesbetrieb „pietätlos“, den Standort genehmigt zu haben. Mitschka erläuterte, dass es sich bei dem Vorfall nicht direkt um eine Genehmigung, sondern vielmehr um eine Verkettung von Missverständnissen gehandelt habe.
Der Vereinsvorsitzende Rüdiger Weida ist dagegen überzeugt, dass die bisherige Genehmigung auf einer gesetzlichen Grundlage basiere und deshalb weiter Bestand haben werde.
dpa/ap



