Ein Brand in Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) mit einer schwer verletzten Frau geht womöglich auf ein Familiendrama zurück. Wie eine Polizeisprecherin in Blankenfelde mitteilte, habe sich die 37-Jährige selbst zusammen mit ihrem siebenjährigen Sohn aus dem brennenden Haus retten können. Draußen sei sie dann aufgrund ihrer Verletzungen zusammengebrochen. Von Nachbarn alarmierte Rettungskräfte brachten sie in ein Berliner Spezialklinikum. Der Junge blieb den Angaben zufolge unverletzt.
Wie „bild.de“ meldete, soll der Ehemann seine Frau angezündet haben und anschließend geflohen sein. „Wir suchen den 50 Jahre alten Ehemann und erhoffen uns, durch seine Aussage Licht ins Dunkel zu bringen“, sagte Polizeisprecherin Jana Birnbaum. Eine Familientragödie wollte sie hingegen nicht bestätigen. Die Polizei ermittle aber wegen des Verdachts der Brandstiftung. Der 50-Jährige sei mit dem Wagen weggefahren, bevor der Brand entdeckt wurde. „Wir wissen nicht, ob er ein möglicher Zeuge ist“, sagte Birnbaum.
Die Frau sei aufgrund ihrer Verletzungen nicht vernehmungsfähig. Der Siebenjährige sage kein Wort und wirke verstört. Familienangehörige würden sich um den Jungen kümmern. „Von daher ist alles noch Spekulation“, betonte die Polizeisprecherin. Die Spurensicherung untersuche das Haus, Ermittler befragen die Nachbarschaft.
dpa/plet/alu



