Glätte-Unfälle mit Lastwagen haben am Montag kilometerlange Staus auf Brandenburger Autobahnen verursacht. Schwerpunkt war die A12 bei Fürstenwalde (Oder-Spree), auf der sich mitten im Berufsverkehr Fahrzeuge auf einer Strecke von rund 13 Kilometern Länge stauten. An der Abfahrt Fürstenwalde West war ein unbeladener Gefahrguttransporter laut Polizei wegen der winterlichen Witterung ins Schleudern geraten und hatte sich quer zur Fahrbahn gestellt.
Der Fahrer eines Kleintransporters bemerkte den Unfall zu spät und fuhr mit seinem Wagen auf. Verletzt wurde niemand. Die Autobahn Richtung Dreieck Spreeau war zwischen Fürstenwalde Ost und West bis 10 Uhr rund fünf Stunden lang gesperrt. Feuerwehrleute pumpten rund 500 Liter Diesel aus dem Tank des Lastwagens. Der Sachschaden wird mit rund 110.000 Euro angegeben.
Es war allerdings nicht der erste Unfall mit dem Lastwagen. Er hatte nach Angaben eines Polizeisprechers bereits in der Nacht die A12 in Höhe Biegener Hellen blockiert. Nach einer rund einstündigen Sperrung durfte der Fahrer aus dem Landkreis Spree-Neiße wieder losfahren.
Ein bis zu fünf Kilometer langer Stau und stundenlange Sperrungen waren die Folge eines Lastwagenunfalls auf der Autobahn 13 zwischen Staakow (Dahme-Spreewald) und Baruth (Teltow-Fläming). Nach Angaben der Polizei in Cottbus war der Laster bei Schneefall während eines Überholmanövers am Morgen ins Schleudern geraten, gegen eine Schutzplanke geprallt und auf dem Dach gelandet. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
Gegen Mittag wurde eine Fahrspur freigegeben. Die Sperrung der zweiten Spur dauerte auch am Nachmittag noch an.
Auch von anderen Strecken im Südosten Brandenburgs meldete die Polizei Unfälle. Es blieb bei Blechschäden in Höhe von mehreren tausend Euro.
dpa/mim

