Wenn es einen Treffpunkt für die Baubranche gibt, dann ist es der Immobilien-Golf-Cup Berlin-Brandenburg, zu dem Dieter Blümmel vom Grundeigentum Verlag in diesem Jahr zum 19. Mal eingeladen hat. Das „Masters der Immobilienbranche“, so Mitveranstalter Markus Gruhn vom Ring Deutscher Makler, wurde in Stolper Heide ausgetragen, dritter Mitveranstalter ist der Landesverband privater Wohnungsunternehmen in Berlin-Brandenburg.

An den Start gingen Bauträger, Projektentwickler, Unternehmer, Architekten und Wohnungsverwalter. Neben Birdies und Pars geht es bei dem Turnier während und nach der Runde immer auch um neue Projekte und altbekannte Probleme beim Wohnungsbau. Vielleicht sollte sich Bausenator Gaebler beim Jubiläumsturnier im nächsten Jahr mal auf den Platz trauen.
Seepferdchenpreis für Schläge ins Wasser
Damit der Frust auf dem sehr gepflegten und anspruchsvollen Westplatz, wo Golfer wie Malermeister Günter Marotzke, Architekt Niko Hazijordanou und Ex-Gasag-Vorstand Olaf Czernomoriez mit starkem Wind kämpften, nicht zu groß wurde, gab es einen Seepferdchenpreis, für denjenigen, der die meisten Bälle in den Teichen versenkte. Wobei der Verlust durch die vielen Bälle als Startgeschenk ohnehin ausgeglichen wurde.

Die Rundenverpflegung war in diesem Jahr vegan, dazu gab es aber reichlich Süßigkeiten Gummibärchen, Schokoriegel und Brausepulver. „Wie früher in der Schulzeit am Kiosk“, freuten sich meine Mitspieler und griffen begeistert zu. Nach der stürmischen Runde mit kurzem Regenschauer ging es ohne Umziehen zum Essen ins Clubhaus, wo ein reichhaltiges Buffet mit Schweinefilet, Pasta mit Pilzsauce und Scampi-Sticks auf die 80 hungrigen Golfer wartete.

Bruttosieger Tobias Dier, ein ehemaliger Golfprofi und zweimaliger European-Tour-Sieger, gewann auch die große Flasche Rotwein für Nearest to the Pin, die er aber großzügig an Berlins Ex-Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit weitergab. Zu den Gewinnern gehörten auch Günter Klockenberg, Thomas Kleindienst und Max de Pasquale, der sein Handicap von 37,6 auf 30 kräftig verbessern konnte.



