Berlin fiebert dem Halbfinale im DFB-Pokal entgegen. Am 20. April spielt Hertha BSC gegen Borussia Dortmund, das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Anfang jetzt fest (ab 20.30 Uhr, live in der ARD und auf Sky).

Klar ist: Die Begegnung im Olympia­stadion mit seinen 74.244 Plätzen wird schnell ausverkauft sein. Hertha teilt mit, dass der Kartenverkauf am Freitag, dem 19. Februar, um 10 Uhr ­beginnt. Zunächst haben Mitglieder und Dauerkarten-Inhaber ein Vorkaufsrecht. Der freie Verkauf startet dann am 1. März 2016.

Der FC Bayern München und der SV Werder Bremen machen im Halbfinale den Anfang. Am 19. April (ab 20.30 Uhr, live in der ARD und auf Sky), treffen die Teams in der Allianz-Arena in München aufeinander.

Am 31. Spieltag, der zwischen dem 22. und 24. April gespielt wird, hat Hertha Heimrecht gegen den Deutschen Bayern. Für diese Bundes­liga-Partie sind bereits mehr als 50.000 ­Tickets verkauft. Der freie Verkauf für das Spiel läuft seit dem 12. Februar.

Im Berliner Olympiastadion steigt am 21. Mai dann das große Finale. Um Tickets für das Endspiel können sich Fans noch bis 26. Februar (bis 12 Uhr) bewerben. Alle Spiele werden live in der ARD und auf Sky gezeigt.

Preetz: "Auf geht’s, Hertha-Fans"

"Auf geht’s, Hertha-Fans, sorgt für ein blau-weißes Farbenmeer im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz. Die Formulierung klingt heimelig-wolkig, hat aber einen realen Hintergrund. Die Gäste aus Dortmund erhalten, wie es die Regularien vorsehen, zehn Prozent der Tickets. Da es aber viele BVB-Anhänger in Berlin gibt, will Hertha vermeiden, dass unter den eigenen Anhängern viele Dortmunder Fans auftauchen.

Das könnte dann passieren, wenn von den vier Tickets, die pro Person gekauft werden dürfen, regelmäßig zwei oder mehr an Dortmunder Freunde und Bekannte weiter­gereicht werden.

Die Einnahmen aus dem Halbfinale werden übrigens aufgeteilt: Der DFB ­bekommt zehn Prozent des Erlöses (nach Abzug der Kosten). Von den verbleibenden 90 Prozent erhalten ­Hertha und Dortmund je die Hälfte, also 45 Prozent der Gesamtsumme.

Final-Einzug ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert

Beim DFB-Pokal stehen bereits die Summen fest vom TV-Geld und der Zentralvermarktung. Hertha hat mit dem erstmaligen Einzug nach 35 Jahren ins Halbfinale aus diesem Pool 4,05 Millionen Euro sicher. Das Erreichen des Endspiels ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Der Sieger des Finales, das am 21. Mai ebenfalls im Olympiastadion gespielt wird, erhält eine weitere Million.

Trainer Pal Dardai stieß mit einem Gläschen Rotwein auf das Halbfinale ­an. „Wir sind sehr fixiert auf diese Sache. Es wäre ein wichtiger Schritt für die Entwicklung von Hertha, wenn wir es ins Finale schaffen.“

DFB-Pokal: Hertha besiegt Heidenheim

Heidenheims Marc Schnatterer holt nach seinem Anschlusstreffer zum 3:2 den Ball aus dem Tor von Berlins Torwart Rune Jarstein.
Heidenheims Marc Schnatterer holt nach seinem Anschlusstreffer zum 3:2 den Ball aus dem Tor von Berlins Torwart Rune Jarstein. © dpa | Stefan Puchner
Heidenheims Trainer Frank Schmidt an der Seitenlinie neben Maskottchen Paule.
Heidenheims Trainer Frank Schmidt an der Seitenlinie neben Maskottchen Paule.© dpa | Stefan Puchner
Genki Haraguchi feiert Herthas 3. Tor gegen Heidenheim.
Genki Haraguchi feiert Herthas 3. Tor gegen Heidenheim.© Bongarts/Getty Images | Alex Grimm
Heidenheims Marc Schnatterer verwandelt einen Elfmeter zum Anschlusstreffer 3:2.
Heidenheims Marc Schnatterer verwandelt einen Elfmeter zum Anschlusstreffer 3:2. © dpa | Stefan Puchner
Heidenheims Mathias Wittek im Zweikampf mit dem Berliner Mitchell Weiser.
Heidenheims Mathias Wittek im Zweikampf mit dem Berliner Mitchell Weiser.© dpa | Daniel Maurer
Fußball DFB-Pokal Viertelfinale: 1. FC Heidenheim - Hertha BSC am 10.02.2016 in der Voith-Arena, Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg). Berlins Genki Haraguchi erzielt das Tor zum 3:1. Foto: Stefan Puchner/dpa (Wichtiger Hinweis: Der DFB untersagt die Verwendung von Sequenzbildern im Internet und in Online-Medien während des Spiels (einschließlich Halbzeit). Sperrfrist! Der DFB erlaubt die Publikation und Weiterverwertung der Bilder auf mobilfunkfähigen Endgeräten (insbesondere MMS) und über DVB-H und DMB erst nach Spielende.) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Fußball DFB-Pokal Viertelfinale: 1. FC Heidenheim - Hertha BSC am 10.02.2016 in der Voith-Arena, Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg). Berlins Genki Haraguchi erzielt das Tor zum 3:1. Foto: Stefan Puchner/dpa (Wichtiger Hinweis: Der DFB untersagt die Verwendung von Sequenzbildern im Internet und in Online-Medien während des Spiels (einschließlich Halbzeit). Sperrfrist! Der DFB erlaubt die Publikation und Weiterverwertung der Bilder auf mobilfunkfähigen Endgeräten (insbesondere MMS) und über DVB-H und DMB erst nach Spielende.) +++(c) dpa - Bildfunk+++© dpa | Stefan Puchner
Herthas Genki Haraguchi feiert die Führung gegen Heidenheim.
Herthas Genki Haraguchi feiert die Führung gegen Heidenheim.© Bongarts/Getty Images | Alex Grimm
Viertelfinale im DFB-Pokal: Hertha darf nach dem Sieg gegen Heidenheim vom Heimfinale träumen.
Viertelfinale im DFB-Pokal: Hertha darf nach dem Sieg gegen Heidenheim vom Heimfinale träumen. © Bongarts/Getty Images | Alex Grimm
Heidenheims Marc Schnatterer im Zweikampf mit dem Berliner Per Cilijan Skjelbred.
Heidenheims Marc Schnatterer im Zweikampf mit dem Berliner Per Cilijan Skjelbred.© dpa | Daniel Maurer
Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigt Sebastian Langkamp die gelbe Karte.
Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigt Sebastian Langkamp die gelbe Karte.© dpa | Daniel Maurer