Auszeichnung

Grasnick-Lyrikpreis geht an Lara Rüter und Magnus Tautz

Die Übergabe ist verbunden mit einer Lesung in der Galerie Alte Schule Adlershof.

Lyrik ist keine einfache Sache. Sie hat so gut wie keine Lobby. Damit sich das ändert, lobte der Dichter Ulrich Grasnick zum zweiten Mal einen Lyrikpreis aus. Seine Ausschreibung stand diesmal unter dem Thema „Im Auge des Dichters“. Leitgedanke war der Vers „Ich will nicht gleichen dem müden Wanderer“. Dazu formulierte der Preisgeber: „Positionierung und Mut braucht der Lyriker, der Zerbrechlichkeit des Heute zu begegnen“.

Zur fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz von York Freitag gehörte in diesem Jahr auch Sigune Schnabel, die zweite Preisträgerin des Lyrikpreises 2017.
Der Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis wird jährlich an zwei Autoren für ein Gedicht in deutscher Sprache mit hohem künstlerischem Anspruch vergeben. Die Preisträger erhalten neben einer Urkunde vom Preisstifter ein antiquarisch wertvolles Buch.

Für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2018 sind Lara Rüter aus Leipzig und Magnus Tautz aus Berlin nominiert.
Lara Rüter, 1990 in Hannover geboren, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie ist Mitherausgeberin der Jahresanthologie „Tippgemeinschaft 17 und 18“ der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig.
Magnus Tautz, 1968 in Berlin geboren, studierte in Erfurt und Berlin Germanistik und Theologie. Er ist Lehrer in Fürstenwalde (Brandenburg) und lebt in Berlin. Lyrik ist sein literarischer Schwerpunkt, aber er textet auch für Theaterinszenierungen.

Die Übergabe der Preise ist verbunden mit einer öffentlichen Lesung beim Bezirksamt Treptow-Köpenick.Die Preise werden am 9. November um 19 Uhr im Bürgersaal des Kulturzentrums Adlershof Alte Schule übergeben. Der Eintritt ist frei.

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