Das Gebiet zwischen Hasselwerderstraße, Fließstraße und Spreestraße in Niederschöneweide ist ohnehin seit Jahren eine Dauerbaustelle. Die Buwog zieht dort ihre Quartiere „Weydenhof“ und „Wohnwerk“ hoch. Insgesamt 900 Miet- und Eigentumswohnungen lassen den Kiez enorm wachsen. Doch noch ist die ehemalige Industriefläche nicht vollständig bebaut. Nun gibt es die nächste Baustelle vor Ort.

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„In Niederschöneweide entsteht auf dem Brachgelände des ehemaligen Hüttenwerkes Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke ein Wohngebiet mit einer Kita. Im Zuge der Bebauung des Plangebietes muss die anliegende Fließstraße zwischen Flutstraße und Hasselwerderstraße – einschließlich des Kreuzungsbereichs Fließstraße/Flutstraße und des nördlichen Gehwegs – ertüchtigt und ausgebaut werden“, teilt das Bezirksamt Treptow-Köpenick mit. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 24. August, und werden voraussichtlich am 30. Oktober enden.

Niederschöneweide: Was in der Fließstraße konkret geändert wird

Das Straßen- und Grünflächenamt wird in dieser Zeit das vorhandene Großpflaster in der Fahrbahn der Fließstraße ausbauen und mit Asphalt ersetzen. Das soll den Lärm des Straßenverkehrs in Zukunft verringern. Zudem wird der nördliche, größtenteils marode Gehweg erneuert. Aktuell ist dieser in unterschiedlicher Bauweise befestigt. Er wird, wie es heißt, „berlintypisch mit Gehwegplatten sowie Ober- und Unterstreifen in Mosaikpflaster neu hergestellt“. Der vorhandene Grünstreifen wird derweil auf die Fahrbahnseite verlegt.

Darüber hinaus sollen drei sogenannte Querungsstellen in der Straße mit verschiedenen Bordhöhen ausgestattet werden. Das erleichtert das Überqueren der Straße für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. In der Nähe dieser Querungsstellen sollen zudem neue Fahrradabstellplätze mit Radbügeln eingebaut werden, sodass die Straße dann auch besser eingesehen werden kann.

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Während der Bauarbeiten wird die Fließstraße im Abschnitt zwischen Flutstraße und Hasselwerderstraße voll gesperrt. Der Straßenverkehr, einschließlich Radverkehr, muss die Baustelle über die anliegenden Straßen umfahren. „Die Erreichbarkeit für Not- und Einsatzfahrzeuge ist während der gesamten Bauzeit sichergestellt“, so das Bezirksamt.