An diesem Donnerstag beginnt in Friedrichshagen ein nicht alltägliches Projekt. Wie das Bezirksamt Treptow-Köpenick mitteilte, wird bis spätestens 31. Oktober das Denkmal für die Gefallenen der Einigungskriege restauriert. Es befindet sich direkt neben der Christophoruskirche auf dem Kirchplatz. Der Marktplatz Friedrichshagen an der Bölschestraße liegt vis-à-vis. Der Adler, die Säule und das Kapitell müssen dafür mit einem Kran abgebaut werden.
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„Das im Jahr 1879 eingeweihte Denkmal weist erhebliche Risse im Postament sowie Fehlstellen an den Werksteinoberflächen auf, die restauriert werden müssen. Zur Sicherung der statischen Konstruktion werden die Eisendollen erneuert“, erläutert die Behörde. Der Adler wird demnach in der Gießereiwerkstatt gereinigt und auf Schäden untersucht.

Die Sandsteinoberflächen aller weiteren Bauteile sollen dagegen vor Ort schonend gereinigt werden. „Die Ausbrüche werden ergänzt und die offenen Fugen geschlossen. Danach wird das Denkmal wieder in vollem Glanz erstrahlen“, heißt es. Damit die Arbeiten ungestört durchgeführt werden können, sperrt das Bezirksamt den Platz mit einem Bauzaun ab. Die Fläche kann somit in dieser Zeit nicht genutzt werden.
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Für den Kirchplatz Friedrichshagen ist es nicht das erste größere Projekt. In den vergangenen Jahren war der gesamte Bereich ebenso wie der Marktplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite umfassend umgestaltet worden. Dabei wurden beispielsweise vier Schmuckbeete angelegt, die im Frühling und Sommer für eine bunte Blütenpracht sorgen und ein Rondell bilden. Hier sind auch mehrere Holzbänke neu aufgestellt worden. Der Platz um das Denkmal herum, zuvor in einem unansehnlichen Zustand, wurde dadurch wieder schön gemacht. 2023 wurde das Projekt, das damals knapp eine Million Euro gekostet hat, fertiggestellt.




