Das Land Berlin investiert weiter in die Feuerwachen. Gerade im Südosten der Stadt hat sich ein enormer Investitionsstau angehäuft, der jedoch seit Jahren Stück für Stück abgebaut wird. Während die Feuerwachen in Rauchfangswerder (2018), Grünau (2022) und Schmöckwitz (2024) bereits Neubauten bekommen haben, ist nun auch Wilhelmshagen an der Reihe.
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Am Mittwoch dieser Woche fand auf dem Grundstück an der Fürstenwalder Allee 356 in Rahnsdorf die Grundsteinlegung statt. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) errichtet dort im Auftrag des Landes Berlin nun für 13 Millionen Euro eine moderne Feuerwache. Diese soll den aktuellen technischen, baulichen und funktionalen Anforderungen entsprechen und gleichzeitig die Kriterien des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der Nachhaltigkeit berücksichtigen.
Freiwillige Feuerwehr Wilhelmshagen: Diese Dimension hat der Neubau
Bis Ende 2027 sollen die Bauarbeiten, deren Start sich aus verschiedenen Gründen um mehrere Monate verzögert hat, dauern. Der Neubau auf dem rund 4400 Quadratmeter großen Grundstück wird über fünf Fahrzeugstellplätze, moderne Umkleide- und Sozialbereiche sowie einen sogenannten First-Responder-Bereich verfügen. Er ersetzt die veraltete und marode Wache in der Frankenbergstraße 23.

Die Fassade des Gebäudes erhält eine Holzverkleidung. Damit soll sie sich, wie es heißt, in die grüne Umgebung des Standorts einfügen. Die BIM GmbH betonte, die Freiwillige Feuerwehr Wilhelmshagen erhalte damit einen zukunftsfähigen Standort, der den Bevölkerungsschutz im Südosten Berlins langfristig stärke.
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„Wir führen hier in Wilhelmshagen das Sondersanierungsprogramm der Freiwilligen Feuerwehren des Landes Berlin fort und bauen den Sanierungsstau der Berliner Feuerwehr weiter ab“, sagte Christian Hochgrebe (SPD), Staatssekretär für Inneres. „Das zeitgemäße und moderne Gebäude ist eine Investition in die Sicherheit der Menschen vor Ort. Wir unterstützen das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden und schaffen optimale Rahmenbedingungen, auch für die Gewinnung neuer Mitglieder für die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr“, erklärte er.
Feuerwache in Rahnsdorf wird über vier Wärmepumpen versorgt
Landesbranddirektor Karsten Homrighausen sieht in der Grundsteinlegung für das neue Dienstgebäude ein „wichtiges Zeichen für die Zukunft des Ehrenamts und die Sicherheit der Menschen im Berliner Südosten“. Die Freiwilligen Feuerwehren leisteten seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag für die Gefahrenabwehr in der Stadt, so Homrighausen.

Nach Auskunft der BIM GmbH berücksichtigt der Neubau die veränderten Anforderungen an die Sicherheit öffentlicher Gebäude. So gibt es für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Feuerwehrleute beispielsweise in der Fahrzeughalle eine Absauganlage für Abgase. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Wärmeversorgung wird über vier Wärmepumpen sichergestellt.




