Für alle Berliner und Berlinerinnen sind die Aussichten auf den ersten Blick frohlockend: 2027 soll der neue Bahnhof Köpenick eröffnet und die Anbindung deutlich besser werden. Der RE1 von Magdeburg nach Frankfurt/Oder, mit zahlreichen Stopps in Brandenburg und Berlin, soll demnach künftig auch in Köpenick halten. So weit, so gut. Eine Anfrage der Linken-Fraktion an die Bundesregierung wirft nun aber Fragen auf. Wird der Bahnhof 2029 schon wieder komplett gesperrt?

Klar ist: 2029 wird die Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) generalsaniert. Auf der Ost-West-Achse, auf der die stark genutzte Regionalbahnlinie RE1 fährt, ist eine umfangreiche Modernisierung geplant. Davon könnte auch der Bahnhof Köpenick betroffen sein. Zuerst hatte der „Berliner Kurier“ berichtet.

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Auf die Frage der Linken-Fraktion, inwieweit auch der Bahnhof Köpenick im Rahmen der Streckensanierung geschlossen werden muss, heißt es aus dem Verkehrsministerium: „Zum detaillierten Sperrpausenkonzept für 2029 können seitens der DB AG derzeit noch keine belastbaren Aussagen getroffen werden, da hierfür unter anderem die Abstimmung verschiedener Einzelmaßnahmen und Projekte erforderlich ist.“

Was Hoffnung macht aus Köpenicker Sicht: Die geplanten Arbeiten von Januar bis September 2029 entlang der gesamten Ost‑Trasse konzentrieren sich nach Angaben der Deutschen Bahn vor allem auf den Abschnitt zwischen Hangelsberg und Frankfurt (Oder). Ob und in welchem Umfang andere Stopps von der Generalsanierung betroffen sind, ist derzeit aber noch unklar.

rk