Am 5. Mai findet der Tag des Lokaljournalismus statt. Auf Initiative von 30 regionalen Zeitungsverlagen wird er erstmals bundesweit organisiert. Das Motto dabei lautet „Raus aus den Redaktionen, rein ins Leben“. Die Berliner Morgenpost möchte anlässlich dieses Tages mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Daher laden wir Sie bereits einen Tag vorher ein. Am Montag, 4. Mai, sind wir für Sie von 16 bis 18 Uhr vor Ort im Forum Köpenick in der Bahnhofstraße 33–38.

„Es geht darum, dass wir gern von den Menschen ein Feedback haben wollen, wie sie eigentlich unsere Arbeit beurteilen, was sie von Journalismus generell erwarten, welche Themen sie bewegen“, sagt Peter Schink, Chefredakteur der Berliner Morgenpost. Im Forum Köpenick können Sie am Montag nicht nur ihn und den stellvertretenden Chefredakteur Gilbert Schomaker kennenlernen, sondern auch weitere Mitglieder der Redaktion. Sie stellen Ihnen die redaktionelle Arbeit vor und beantworten Ihre Fragen.

Mit dabei sind Morgenpost-Chefreporter Joachim Fahrun und der Bezirksreporter für Treptow-Köpenick, Philipp Hartmann. Sie werden berichten, wie sie auf Themen stoßen, was für die Arbeit der Redaktion wichtig ist und wie Geschichten entstehen. Im Anschluss werden Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Forum Köpenick: Sagen Sie uns Ihre Meinung und probieren Sie die Morgenpost aus

Nutzen Sie gern die Gelegenheit, mit uns zu sprechen, zum Beispiel über die Berlin-Wahl im September. Oder darüber, was Sie gerade in Köpenick besonders beschäftigt. Sind es Verkehrsprobleme, Baustellen, Schulen, Mieten? Über welche Themen würden Sie gern noch mehr in Ihrem Bezirk lesen? Was gefällt Ihnen an unserer Berichterstattung? Was kommt Ihrer Ansicht nach noch zu kurz? Wir sind gespannt auf Ihre Meinungen, Ideen und Anregungen. An unserem Stand im Erdgeschoss können Sie außerdem gleich unsere digitalen Angebote wie unsere Website und das E-Paper testen. Als kleines Extra gibt es auf Wunsch ein kostenfreies Erinnerungsfoto zum Mitnehmen.

Der Tag des Lokaljournalismus steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Unesco-Kommission. Die Idee ist so einfach wie wirksam – vor Ort sichtbar sein, zuhören, ins Gespräch kommen. Bürgerinnen und Bürger können sehen und miterleben, dass Lokaljournalismus nah, relevant und unverzichtbar ist. Er ist ein wesentlicher Baustein für Gesellschaft und Demokratie.

Julia Becker über die Stärken des Lokaljournalismus

Julia Becker ist Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe, zu der auch die Berliner Morgenpost gehört. Sie beschreibt die Stärken des Lokaljournalismus so: „Demokratie entsteht vor unserer Haustür, in den Vereinen, Schulen, Rathäusern und Marktplätzen unserer Städte und Gemeinden. Unsere Lokalzeitungen machen unsere Demokratie lebendig, weil sie all den großen und kleinen Helden Sichtbarkeit geben. Weil sie Missstände aufdecken.“ Die Verlegerin ergänzt: „Beim Tag des Lokaljournalismus zeigen wir: Wir gehen raus, weil Demokratie das ehrliche Gespräch mit Menschen braucht.“

Lokale Medien, das soll dieser Tag sichtbar machen, sind in Zeiten KI-generierter Fakes, von Plattform-Algorithmen und wachsender Polarisierung in den sozialen Medien verlässliche Lotsen im Informationsdschungel. Sie ordnen die großen gesellschaftlichen Fragen in die Lebenswirklichkeit der Menschen ein.