Wem die Weihnachtsmärkte am Gendarmenmarkt, Schloss Charlottenburg oder Alexanderplatz zu groß und touristisch sind, findet hier vielleicht eine passende Alternative: Am zweiten Adventswochenende, 6. und 7. Dezember, findet in Oberschöneweide ein Weihnachtsmarkt mit einer ganzen eigenen Atmosphäre statt – in der alten Industriehalle „MaHalla Berlin“ in der Wilhelminenhofstraße 76.

Oberschöner Weihnachtsmarkt: Warum der Ort so außergewöhnlich ist

Dabei handelt es sich um einen Indoor-Weihnachtsmarkt, organisiert vom „SchöneVibes Kollektiv“. Der aus engagierten Anwohnern bestehende Verein verspricht ein „Wochenende voller Kreativität, Gemeinschaft und schönstem Kiezgefühl“. Dabei wird die historische Industriehalle, ehemals von der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) als Showroom für Turbinen genutzt, mit ihrem grauen Beton in eine bunte Weihnachtswelt umdekoriert.

Die alte Turbinenhalle der AEG, heute „MaHalla Berlin“, ist wieder Schauplatz des „Oberschönen Weihnachtsmarkts“.
Die alte Turbinenhalle der AEG, heute „MaHalla Berlin“, ist wieder Schauplatz des „Oberschönen Weihnachtsmarkts“.© farbdunst | Mareike Canteli del Valle

Angekündigt sind beim „Oberschönen Weihnachtsmarkt“ mehr als 50 Aussteller, die handgemachte Unikate präsentieren – von Kleidung, Schmuck und Keramik über Illustrationen, Pflanzen und Fotokunst bis hin zu Accessoires. Speisen und Getränke gibt es an verschiedenen Imbissständen von Gastronomen aus dem Kiez.

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Geöffnet ist am Sonnabend, 6. Dezember, von 12 bis 20 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Dezember, von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt.