Ab dem 18. August wird eine der wichtigen Verkehrsachsen und zugleich engsten Nadelöhre im Berliner Südosten, die Bahnhofstraße Köpenick, wieder vorübergehend gesperrt. Wie die Berliner Morgenpost am Montagnachmittag von der Verkehrsinformationszentrale Berlin erfuhr, musste die von der Deutschen Bahn zunächst für die Zeit von Mittwoch, 18. Juni, bis Montag, 7. Juli, angekündigte, 20-tägige Sperrung für den Autoverkehr verschoben werden. Wie lange diese ab Montag, 18. August, dann dauern wird, ist noch nicht klar. Eine Umleitung wird dann aber entsprechend ausgeschildert sein.
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Nach Angaben der Deutschen Bahn, die bis Juli 2027 den S-Bahnhof Köpenick zum Regionalbahnhof ausbaut, ist die Sperrung erforderlich wegen des Einbaus sogenannter Torsionsbalken. Dabei handelt es sich um Stahlkonstruktionen, um Hindernisse wie zum Beispiel eine Eisenbahnüberführung, Fußgängerunterführung oder Bauwerke zu überbrücken. Diese sind für den Bau des neuen Bahnsteigs für den Regionalbahnhof erforderlich.

S-Bahnhof Köpenick: Wegen Bauarbeiten wird auch die Hämmerlingstraße gesperrt
Für Autofahrer bedeutet das, einen anderen Weg auf die andere Seite der Bahntrasse nehmen zu müssen. Die parallel verlaufende Hämmerlingstraße ist dafür die einzige Möglichkeit in näherer Umgebung. Diese wird bald ebenfalls noch mal für einige Zeit gesperrt werden müssen aufgrund des Einbaus einer Hilfsbrücke. Fahrgäste von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen sollten sich deshalb bei der BVG oder der S-Bahn immer wieder aktuell über die daraus folgenden Einschränkungen im ÖPNV informieren.
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Bereits im vergangenen Jahr waren die Bahnhofstraße und die Hämmerlingstraße temporär gesperrt. Von Ende Oktober bis Anfang November 2024 wurde in der Bahnhofstraße an der Eisenbahnunterführung eine Hilfsbrücke abgerissen. Zuvor war von Mitte September bis Anfang Oktober in der Hämmerlingstraße eine Hilfsbrücke eingehoben worden. Weitere Sperrungen in Zukunft sind bislang von der Deutschen Bahn nicht angekündigt.




