Der Internationale Tag der Familie ist ein offizieller Gedenktag der Vereinten Nationen. Er wurde 1993 eingeführt, soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Familie stärken und findet jedes Jahr am 15. Mai statt. In diesem Jahr fällt er auf einen Donnerstag. Nicht unbedingt ein günstiger Tag für ein Volksfest, doch der Bezirk Treptow-Köpenick lässt sich davon nicht abschrecken.
Anlässlich des Aktionstages veranstalten das Gesundheitsamt und das Jugendamt Treptow-Köpenick in Kooperation mit den Frühen Hilfen und weiteren lokalen Akteuren am Donnerstag ab 14 Uhr ein kostenloses Familien-Mitmachfest. Es soll die Bedeutung der Familie unterstreichen und ein vielfältiges Programm voller Aktivitäten für Kinder sowie Beratungsangebote für werdende Eltern und junge Familien bieten.
Eltern mit Problemen erhalten Hilfe
Das Motto auf dem Gelände des Gesundheitsamtes in der Hans-Schmidt-Straße 16 in Adlershof lautet dabei „Familienfest mit allen Sinnen“. Angekündigt sind verschiedene Spielstationen wie Riech-Memory. In einer Fotostation können Erinnerungsbilder direkt vor Ort ausgedruckt werden.
Wie das Bezirksamt mitteilt, wird ein Schwerpunkt der Beratungen wieder auf der Vermittlung von Präventionsangeboten des Gesundheits- und Jugendamtes liegen. Beispielsweise gibt es in Treptow-Köpenick den Ersthausbesuch des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Das ist ein präventives Angebot für alle Eltern mit Neugeborenen im Bezirk, wobei wichtige Themen wie gesunder Babyschlaf, Stillen, Vorsorgeuntersuchungen und frühkindliche Entwicklung praxisnah vermittelt werden.
Was sich der Bezirk Treptow-Köpenick davon verspricht
Gesundheitsstadträtin Carolin Weingart (Die Linke) sagt dazu: „Der Tag der Familie gibt uns die Gelegenheit, die Ressourcen und Hilfen, die wir als Bezirksamt den Familien anbieten, in den Vordergrund zu rücken und präventive Angebote zu stärken. Wir freuen uns, alle Familien aus Treptow-Köpenick und darüber hinaus in Adlershof willkommen zu heißen, um die wichtigen Informationen und Angeboten von Gesundheits- und Jugendamt näherzubringen.“
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Der stellvertretende Bürgermeister und Jugendstadtrat André Grammelsdorff (CDU) nennt die Kooperation von Gesundheitsamt und Jugendamt „gelungen“. Diese führe dazu, „dass wir Ämter übergreifend darstellen können, wie wir gemeinsam Familien bei ihren alltäglichen großen und kleinen Problemen zur Seite stehen können“. Besonders hervor hebt der frühere Schulleiter der Fritz-Kühn-Schule in Bohnsdorf das Familienservicebüro mit all seinen Beratungsangeboten für Familien.



