Autofahrer müssen noch einmal länger auf die Freigabe der Wegedornbrücke in Adlershof warten. Die Verbindung zwischen dem Kreuzungsbereich bei der Semmelweißstraße und dem Ernst-Ruska-Ufer über den Teltowkanal bleibt einen weiteren Monat gesperrt. Statt wie zunächst angekündigt Ende Oktober, bleibt der Bereich nun bis Ende November dicht.
Berliner Wasserbetriebe brauchen in der Wegedornstraße mehr Zeit
Grund dafür sind Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe. Diese teilten kürzlich mit, dass sich der Umfang der Arbeiten an den Trinkwasserleitungen im Bereich der Havarie-Baustelle in der Wegedornstraße weiter erhöht. Es handle sich um „komplexe Maßnahmen“, die voraussichtlich bis Ende November andauern werden.
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Die Wegedornstraße, die unweit des Wissenschafts- und Technologieparks Adlershof und der Auffahrt zur Autobahn A113 liegt, wird damit immer mehr zu einem Ärgernis für Anwohner und Autofahrer, die auf diese wichtige Verbindung angewiesen sind. Auch die BVG muss deshalb weiterhin die Buslinien 160, 162, 164 und N60, die sonst über die Wegedornbrücke fahren, über die Rudower Straße, Köpenicker Straße und das Ernst-Ruska-Ufer umleiten.
Straßenschäden wurden durch Hitze verursacht
Seit dem 21. Juli und damit mittlerweile fast drei Monate ist die Wegedornstraße im benannten Bereich bereits gesperrt. Damals war ein sogenannter Blow-up, ein hitzebedingter Straßenschaden, aufgetreten, wodurch aus Sicherheitsgründen kurzfristig die Sperrung erfolgte. Blow-ups entstehen, wenn sich bei extremer Hitze der Beton der Fahrbahn dehnt, auf die angrenzenden Betonplatten stößt, sich wölbt und schließlich aufplatzt. Es wurde entschieden, dass die Fahrbahn in diesem Abschnitt deshalb mit Asphalt komplett erneuert werden muss.

Im Zuge der Straßensanierung ergriffen die Wasserbetriebe die Chance, ihre Trinkwasserleitungen zu erneuern, wodurch sich jedoch die Bauzeit deutlich verlängerte. Nach Auskunft des Bezirksamts Treptow-Köpenick muss nun eine Gehwegseite der Brücke gesperrt werden, um die Leitungen in der Brückenrampe freilegen zu können. Ansonsten bleibe die aktuelle Verkehrsführung bestehen. Erst, wenn die Wasserbetriebe ihre Bauarbeiten beendet haben, kann das Straßen- und Grünflächenamt mit den notwendigen Reparaturen an der Fahrbahn beginnen.



