Das Strandbad Müggelsee in Rahnsdorf bleibt Sorgenkind des Bezirks Treptow-Köpenick. Noch ist unklar, wer ab 1. März dafür sorgen wird, dass das Gelände wie bisher täglich und kostenlos für Besucher offen steht.

Es gebe vier Vereine, die sich für das Freizeitgelände beworben hätten, sagt Umweltstadtrat Michael Schneider (Linke). Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen. Bislang war dafür der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick zuständig. Sein Vertrag mit dem Bezirksamt läuft zum Ende dieses Monats aus. Die Behörde habe schriftlich mitgeteilt, dass der Vertrag nicht verlängert werde, sagt Wolfgang Dürr, Geschäftsführer des Bezirkssportbundes. Unklar ist damit auch die Zukunft der 30 Kräfte, darunter 25 Ein-Euro-Jobber, die im Auftrag des Sportbundes auf dem großen Gelände tätig sind. Bislang hat sich auch kein Investor gefunden, der die denkmalgeschützten Gebäude im Strandbad sanieren und nutzen will.

saf