In einem Mehrfamilienhaus in Schöneberg stand am Mittwochabend der Dachstuhl in Flammen. Mehrere Bewohner hatten sich nach Angaben der Feuerwehr über ein Baugerüst, das sich an dem Haus befindet, ins Freie gerettet. Andere wurden von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Gebäude in der Kärntener Straße wurde geräumt. Ein Bewohner des Hauses kam mit Verdacht auf eine Rauchgaseinatmung in ein Krankenhaus.
Über das Wohngebiet zog eine große, dunkle Rauchwolke. Das Feuer hatte sich nach Angaben des Sprechers auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern ausgebreitet. Die Feuerwehrleute versuchten mit mehreren Rohren die Flammen zu löschen. Dies geschah teils über Drehleitern, teils gingen die Einsatzkräfte mit Atemschutz ins Gebäude.
Das Feuer könnte nach ersten Erkenntnissen mit Dachdecker-Arbeiten in Verbindung stehen. Möglicherweise habe die Hitze in Zusammenhang mit den Arbeiten zur Brandentstehung beigetragen, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen laufen nun wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung.
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— Berliner Feuerwehr (@Berliner_Fw) 2. Juli 2025
Brand in Schöneberg: Hitze wird zur Belastung für Feuerwehrleute
Der Einsatz gestaltete sich nach Angaben der Feuerwehr schwierig. Angrenzende Straßen waren gesperrt. Darunter auch ein Abschnitt der vielbefahrenen Hauptstraße.
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Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit rund 130 Kräften vor Ort, um das Feuer in dem fünfgeschossigen Haus zu löschen. Dabei sei die Hitze eine große Herausforderung gewesen, so der Sprecher. Angesichts der notwendigen Schutzkleidung sei die physische Belastung für die Helfer groß gewesen. Die Feuerwehrleute mussten jeweils nach kurzer Zeit von Kollegen ausgewechselt werden.
Laut Polizei-Angaben habe ein Statiker das Haus als nicht bewohnbar eingeschätzt. Das Bezirksamt sorgte für eine Unterbringung der Bewohner.
dpa/BMO


