Ab Montag rollt der Ball wieder in der Baller League. Nach zwei erfolgreichen Spielzeiten in Köln ziehen die zwölf Teams jetzt in die Hauptstadt. Die dritte Saison startet in der neuen Heimstätte, im Hangar 7, am Flughafen Tempelhof. Mit dabei sind viele bekannte Gesichter, bestehend aus Fußballstars, Künstlern und Social-Media Größen.

Wer verbirgt sich hinter der Baller-League?

Die von Lukas Podolski und Mats Hummels gegründete Kleinfeldliga startete Anfang 2024 in ihre erste Saison. Mit dem Ziel, den Fußball, „wie wir ihn kennen“, zu revolutionieren. Ebenfalls in der Liga sind Ex-Fußballstars wie Kevin Prince Boateng, Christoph Kramer oder auch Max Kruse. Ergänzt werden diese von zahlreichen Künstlern (wie Kontra K) und Social-Media Persönlichkeiten (unter anderen MontanaBlack), wodurch ein breiteres Publikum erreicht werden soll.

Sie alle leiten jeweils eine Mannschaft als Teammanager. Die Zusammenstellung ihrer Teams, aus Stars, Halbprofis und Amateuren ist ihnen dabei größtenteils selbst überlassen.

Mats Hummels und Lukas Podolski haben die Baller League gegründet.
Mats Hummels und Lukas Podolski haben die Baller League gegründet.© dpa | Rolf Vennenbernd

Die Teams und ihre Manager

Las Ligas Ladies: Jule Brand und Ana-Maria Markovic

Streets United: Lukas Podolski und Diyar Acar

Beton Berlin: Kontra K

Käfigtiger: Kevin-Prince Boateng und Abdi Rackzman

Golden XI: Christoph Kramer und Florian Neuhaus

Hollywood United: Knossi und Max Kruse

Eintracht Spandau: HandofBlood und Hans Sarpei

FC Nitro: Nader El-Jindaoui

Influencer Nader El-Jindaoui
Der frühere Hertha-Spieler Nader Jindaoui ist Teamchef vom FC Nitro.© DPA Images | Rolf Vennenbernd

Calcio Berlin: Nico Heymer, Niklas Levinsohn und Christoph Kröger

Protatos: Lars Holzi und Lucas Spidey

VfR Zimbos: Gamerbrother und Tisi Schubech

Gönrgy Allstars: MontanaBlack und Sascha Hellinger

Das System der Baller-League – die wichtigsten Regeln im Überblick

In der Baller League wird auf einem bandenlosen Indoor-Feld im sechs gegen sechs gegeneinander gespielt. Ein Spiel dauert immer zweimal 15 Minuten, je Spieltag werden insgesamt sechs Partien ausgetragen. Besonders sind die sogenannten „Gamechanger-Regeln“ (spielverändernde Regeln), die drei Minuten vor Ende der Halbzeiten in Kraft treten.

Neu ist in dieser Saison die Unterteilung der Kaderstruktur in drei Abstufungen; Franchise-, Designated- und Rising Baller. Die Kader der Teams bestehen aus zwölf festen Spielern. Jeder Klub darf dann je zwei Franchise Baller (höchst dotierte Verträge), vier Designated Baller (mittlere Verträge) und sechs Rising Baller (niedrigste Verträge) im Team haben. Dadurch konnten die Spieler während der „Free Agent“ Phase innerhalb der Liga die Angebote der Mannschaften vergleichen und gegebenenfalls den Verein wechseln.

Der Ablauf der Saison und wie die Spiele verfolgt werden können

Bis Mitte Mai heißt es ab sofort jeden Montag Spieltag. Im Anschluss wartet nach elf Spieltagen am 17. Mai das Final-Four, das Endturnier, in dem die vier besten Teams den Sieger der dritten Baller League Saison ermitteln. Amtierender Champion sind die Las Ligas Ladies, die in dieser Spielzeit von Jule Brand und Ana-Maria Markovic geleitet werden.

Alle Spiele der Baller-League werden auf Twitch und Joyn gestreamt. Zudem sind ausgewählte Partien beim Sender ProSieben MAXX im TV zu verfolgen. Tickets gibt es im Internet bei Ticketmaster.