Unweit des Bahnhofs Innsbrucker Platz ragen schon die weißen Neubautürme des Projekts „Friedenauer Höhe“ über die Gleise. Bis Mitte 2027 entstehen hier auf dem 8700 Quadratmeter großen Grundstück 21.000 Quadratmeter Fläche für Wohnungen, Büros und Gastronomie. Geplant sind 1060 Wohnungen.
Seit wenigen Tagen ist einer der Hauptmieter bekannt: Kieback&Peter, eine Firma, die sich auf Gebäudetechnik spezialisiert hat, wird etwa 7000 Quadratmeter Bürofläche in dem Neubau anmieten.
Zukunftsbauten im urigen Friedenau
Friedenau ist eigentlich für seine vielen schnörkeligen Altbauten bekannt. Die Neubausiedlung wird ganz schön herausstechen: Auf den Dachflächen werden 700 Quadratmeter Photovoltaikanlagen installiert, auf dem Gelände wird es Outdoorfitnessflächen geben und das gesamte Areal soll autofrei funktionieren. Das Quartier soll wie eine in sich schlüssige Stadt funktionieren, in der man den gesamten Bedarf aller Lebensbereiche innerhalb von 15 Minuten abdecken kann.
Christoph Ritzkat, der Geschäftsführer von Kieback&Peter erklärt in einer Pressemitteilung: „Der neue Standort ist nicht nur repräsentativ und attraktiv, sondern auch ein Schaufenster unserer nachhaltigen Gebäudeautomation und -technologie, die in diesem Bürogebäude vollständig integriert sein wird. Durch den klimaneutralen Betrieb des Gebäudes tragen wir aktiv zum Klimaschutz und unserer Zielerreichung bei, als Unternehmen klimaneutral zu werden. Mit dem neuen Gebäude schaffen wir einen Ort, an dem wir vernetzt und bereichsübergreifend arbeiten können. Dieser Standort macht uns als Arbeitgeber attraktiver – für unsere Mitarbeitenden, zukünftige Spitzenkräfte und den Nachwuchs.“


