Am 25. November können Besucher zum letzten Mal die Sonderausstellung „Was sind das für Zeiten” besuchen. Das ging aus einer Pressemitteilung des „George Grosz e.V.” heraus. Das Museum war im Mai 2022 eröffnet worden und hatte seitdem jährlich mehr als 30.000 Besucher angezogen. Trotz des großen Erfolgs schließt das Museum nun vorzeitig. Aber warum?
Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass sich das Museum nur über Wasser halten konnte, weil die Mitarbeiter größtenteils ehrenamtlich ausgeholfen haben, was langfristig nicht nachhaltig sei. Die Betreiber des Museums haben trotz der Schließung weiterhin den Wunsch, die Werke von George Grosz sichtbarer zu machen. Wo und wie das geschehen soll, ist bisher unklar.
George Grosz wurde 1893 in Berlin geboren und starb 1959 in seiner Heimatstadt. Seine Gemälde waren gesellschaftskritisch und zählten zur Epoche der Neuen Sachlichkeit, enthielten aber auch zahlreiche Elemente des Dadaismus. In seinen Werken verarbeitete er den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg. Die Großstadt tauchte als Motiv immer wieder in seinen Bildern auf.
Das Museum hat Montag und Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets kosten 10 Euro, ermäßigte nur 6 Euro.


