Am Donnerstag, den 5. September um 21 Uhr geht es wieder los: In der Eisenacher Straße Ecke Fuggerstraße wird auf dem Spiel- und Bürgerplatz direkt an der Kreuzung geträllert und musiziert. Der Verein „Circle of Cultures” ist Veranstalter und hat das Konzert mit Hilfe des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg auf die Beine gestellt.

Zu hören sein wird die Sopranistin Josefine Göhmann, am Cello sitzt Arthur Hornig. Die Mandoline wird von Lotte Nuria-Adler gezupft, Andreas Arend spielt die Lyra Polyversalis – ein Saiteninstrument, das einer Gitarre ähnelt. Gemeinsam präsentieren die Musiker Werke von Arien von Hahn, Debussy, Purcell, Lambert und Rameau.

Schöneberg: Konzert mit Tradition im Regenbogenkiez

Eröffnet wird das Konzert von Tempelhof-Schönebergs Bürgermeister Jörn Oltmann (Grüne). Schon vor dem Konzert findet er nette Worte über die Veranstaltung: „Josefine Göhmann wird einen Spielplatz im Regenbogenkiez in eine große Open-Air-Opernbühne verwandeln und die Menschen mit ihrer Stimme verzaubern. Das Serenadenkonzert ist mittlerweile zu einer schönen Tradition in unserem Bezirk geworden. Es führt zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt. Der Festplatz wird an diesem Abend zu einem eindrucksvollen Ort der Begegnung.“

Das niedrigschwellige Angebot soll den Platz an der Ecke Eisenacher- und Fuggerstraße in ein positives Licht setzen und Anwohner sowie Besucher im Kiez zusammenbringen. Die Kreuzung bleibt an dem Abend autofrei.

Das Projekt „Schönheit gegen Gewalt“ wurde 2017 von Regisseur Pascual Jordan und Professor Rudolf Prinz zur Lippe (verstorben im September 2019) ins Leben gerufen. Jordan verspricht den Besuchenden einen sehr besonderen und seltenen Klanggenuss unter freiem Himmel.