Am Samstag, den 7. September um 20.30 Uhr wird es im ruhigen Friedenau ein bisschen lauter. Im „Popcorner” in der Hedwigstraße 12 Ecke Wielandstraße tritt die Performance-Künstlerin Becky auf.
Becky gewährt auf der Bühne intime Einblicke über das queere Leben in Berlin. Sie sieht die Gegenwart in Berlin, blickt aber auch auf ihre Vergangenheit in der ostdeutschen Provinz von gestern zurück. Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg beschreibt die Musik von Becky als „Wechsel zwischen tiefer Melancholie und amüsanter Absurdität”. Ihre Auftritte hätten eine „DIY-Attitüde”, die manchmal poetisch und manchmal schmerzhaft direkt daherkommen würden. Sie erschaffe mit ihrem Gesang „zärtliche kleine Wellen, die nachhallen”. Eingeladen sind alle, die Lust auf das Konzert haben.
Sie selbst sagt auf Nachfrage der Berliner Morgenpost: „Ich freue mich darauf, in einer neuen Nachbarinnenschaft zu spielen und ein Stück queere Subkultur an einem Ort zu teilen, an dem es vielleicht weniger Angebote gibt. Zum einen geht es mir mit meiner Performance darum, zu zeigen, wie vielfältig Drag sein kann: Drag kann lustig, aber eben auch traurig und vulnerabel sein. Zum anderen sollen bei Auftritten kleine Orte entstehen, die cosy sind und an denen Mensch sich austauschen kann.“
Drag-Show in Friedenau: Im „Pocorner“ winken noch mehr Angebote
Auch nach dem Konzert ist der Projektraum in Friedenau einen Besuch wert: Das „Popcorner” bietet neben solchen Auftritten ein vielfältiges Programm von Workshops, Kursen, Kunstprojekten und Ausstellungen. Der Projektraum kann stunden- oder tageweise für Kurse oder Workshops gebucht werden. Es gibt dort auch Kinderwerkstätten, in denen mit unterschiedlichen Materialien und Techniken gearbeitet wird.
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Kinder, die zur Feier ihres Geburtstags etwas Kreatives machen möchten, sind im „Popcorner” gut aufgehoben. Dort ist es möglich, eigene Stofftiere zu entwerfen und zu nähen, Stempel herzustellen und Textildruck zu lernen. In der eigenen Recyclingwerkstatt können Roboter und Maschinen konstruiert werden.


