Sechs weitere Schulen in Tempelhof-Schöneberg werden voraussichtlich noch in diesem Jahr mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ausgerüstet. Bezirksschulstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) hatte kürzlich die Verträge für deren Installation unterschrieben. Aufgebaut werden die Anlagen fast ausschließlich auf Sporthallendächern.

Bis zum Jahresende werden nun die Friedrich-Ebert-Sportanlage in Tempelhof, die Sporthalle der Fläming-Grundschule in Friedenau, die Sporthalle des Robert-Blum-Gymnasiums in Schöneberg, die des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in Lichtenrade, die Halle der Tempelherren Grundschule in Tempelhof sowie der Erweiterungsbau der Finow-Grundschule in Schöneberg mit Solarpaneelen bestückt. Anfang des nächsten Jahres sollen sie an das Stromnetz angeschlossen werden.

„Die Berliner Stadtwerke KommunalPartner GmbH (BSW KP) übernimmt im Rahmen eines Pachtmodells die Planung, die Baudurchführung und die Betriebsführung der PV-Anlagen“, teilt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit. Dabei werde zunächst die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme und die Statik der Dächer geprüft.

Solaranlagen auf Schulen als Beitrag zur Energiewende

Der Einsatz von erneuerbaren Energien sei eine „sehr gute Maßnahme“, um die Ziele des Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetzes (EWG Bln) zu erreichen. Darin wurde festgelegt, dass die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 70 Prozent und bis 2040 um mindestens 90 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 zu reduzieren sind. „Die jetzt beauftragten sechs PV-Anlagen erreichen eine Einsparung von rund 170 Tonnen CO2 pro Jahr und sind außerdem durch die Einsparung von Stromkosten sowie die Einspeisevergütung sehr wirtschaftlich.“