U-Bahnhöfe

Westphalweg und Alt-Tempelhof: Aufzugeinbau verzögert sich

Der U-Bahnhof Westphalweg in Berlin-Mariendorf.

Der U-Bahnhof Westphalweg in Berlin-Mariendorf.

Foto: Markus C. Hurek / picture alliance

Erst im Jahr 2024 sollen die U-Bahnhöfe Westphalweg und Alt-Tempelhof Fahrstühle bekommen.

Berlin. Die U-Bahnhöfe Westpfahlweg (Mariendorf) und Alt-Tempelhof (Tempelhof) sollen laut neuem Zeitplan der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nun erst im Jahr 2024 Aufzüge bekommen – und damit vier Jahre später als ursprünglich geplant. Vorgesehen war eigentlich, die Stationen bereits bis 2020 mit Fahrstühlen ausgestattet zu haben und damit den Zugang für mobilitätseingeschränkte Menschen zu erleichtern. Da die Bahnhöfe 2018 unter Denkmalschutz gestellt wurden, hätten „die bereits laufenden Plangenehmigungsverfahren um die Belange des Denkmalschutzes erweitert und angepasst werden“ müssen, teilt die BVG auf Nachfrage mit.

Damit verzögere sich auch der barrierefreie Ausbau der beiden Bahnhöfe. Beide Bahnhöfe werden mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. „Zudem werden auch die Bahnsteige baulich angepasst, um einen barrierefreien Übergang zwischen Bahnsteig und U-Bahn-Wagen zu ermöglichen“, so die BVG weiter.

Berlinweit sind derzeit noch 34 von insgesamt 175 U-Bahnhöfen nicht barrierefrei zugänglich. Derzeit arbeitet die BVG an insgesamt elf Stationen am Bau von Aufzügen.

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