Das neue Stadtquartier am Südkreuz bekommt einen neuen Besitzer. Wie das Immobilienwirtschaftsportal Konii am Donnerstag mitteilte, kauft das Unternehmen CBRE Global Investors das Wohnquartier von einem Joint Venture aus einem Pensionsfonds und dem Immobilienentwickler Hines.

Das Quartier umfasst elf Gebäude an der Schöneberger Linse auf 36.975 Quadratmetern. Unter den 664 Wohnungen befinden sich 213 Micro-Apartments und 116 Sozialwohnungen, der Rest gehört zum freien Wohnungsmarkt. Zwischen 19 und 115 Quadratmetern sind die Wohnungen groß. Das Stadtquartier befindet sich zwischen den beiden Bahnhöfen Schöneberg und Südkreuz sowie der Stadtautobahn im Süden.

Hines Immobilien schuf auf dem Gelände einiges für die gemeinschaftliche Nutzung. So stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Fitnessstudio, ein Multifunktionspavillon, eine Dachterrasse, Werkstätten, Co-Working-Flächen, ein Musik- und Probenraum, ein Café und 166 Parkplätze zur Verfügung. Auch eine Kita sowie Spielplätze und Kletterwände sind entstanden. Zudem gibt es dort ein Car- und Bike-Sharing-Angebot und Stellplätze für mehr als 1000 Fahrräder.

Neues Stadtquartier am Südkreuz: Gemeinschaft steht im Fokus

„Die Vielzahl an Einrichtungen, die allen Bewohnern und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, stellt die Gemeinschaft in den Fokus des Neubauprojekts, das zudem dem engen Berliner Markt bezahlbaren Wohnraum zuführt“, zitierte das Immobilienwirtschaftsportal Konii Sebastian Ehrhardt von CBRE Global Investors.

Mit dem Südkreuz Quartier habe man neue Standards in der Wohnentwicklung gesetzt, erklärte Christoph Reschke von Hines Immobilien. Für das Stadtquartier am Südkreuz wurden u.a. umweltfreundliche Baumaterialien verwendet. Außerdem wurden Regenwasserrückhaltesysteme errichtet. Es gibt großzügige Grünflächen – inklusive Kleingärten für die Mieter – und barrierefreie Apartments.

BM