Coronavirus

Bezirk soll Taskforce für Schulen einrichten

Laut BVV-Beschluss soll ein zusätzliches Gremium für coronaspezifische Fragen zusammenkommen. Schulen können Erfahrungen austauschen.

Schulen sollen eine Task Force zur Seite gestellt bekommen, um in Sachen Corona besser informiert zu sein.

Schulen sollen eine Task Force zur Seite gestellt bekommen, um in Sachen Corona besser informiert zu sein.

Foto: Uli Deck / dpa

Berlin.  Die Schulen im Bezirk sollen bei allen pandemiebezogenen Herausforderungen ein extra Gremium zur Seite gestellt bekommen, um sich besser vernetzen und austauschen zu können. Auf Initiative der Fraktion der Grünen hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg deshalb mehrheitlich beschlossen, eine bezirkliche Taskforce einzurichten . Das Bezirksamt soll diese nun einrichten.

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Corona-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Welche Corona-Regeln im Teil-Lockdown in Berlin gelten, erfahren Sie hier. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet.

Ähnlich wie bereits der Bezirk Steglitz-Zehlendorf beschlossen hatte, soll sich dieses Gremium aus bereits bestehenden Ausschüssen zusammensetzen. Die Grünen schlagen vor, dass sich Vertreter des Schul-, Lehrer-, Schüler- und Elternbeirats sowie des Schul- und Gesundheitsamts und der Schulaufsicht zu einem regelmäßigen Austausch zusammenfinden, um über alle anfallenden Probleme und mögliche Lösungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie zu sprechen. Aufgabenbereiche, so schreibt die Grünen-Fraktion in ihrem Antrag, könnten unter anderem Schulhygienepläne, Pausengestaltung, Mittagessen, Abschlussfeiern, Einschulungen, Unterrichtsorganisation, Wegeführungen, aber auch Ausarbeitung von Kommunikationswegen und die Organisation des Distanzunterrichts sein.

Ziel sei es laut Martina Zander-Rade, schulpolitische Sprecherin der Grünen, dass alle bezirklichen Schulen auf demselben Wissensstand sind und von den Erfahrungen der anderen profitieren können. „Manche Schulen haben supertolle Ideen und sollen das weitererzählen“, so Zander-Rade. So würden derzeit besonders viele Schulen an digitalen Unterrichtslösungen scheitern, weil sie keinen Breitbandanschluss besäßen. „Es gibt aber Schulen, die sich selbst Programme geschrieben haben, um besser auf digitalem Weg miteinander arbeiten zu können“, sagt Zander-Rade. Insgesamt sei mehr Austausch und Transparenz nötig, um die Pandemie-Situation zu bewältigen. Tagen könnte die Taskforce über eine Videoschalte.