Zuschuss

Bund fördert Zwölf-Apostel-Kirche mit 28.000 Euro

Die Fenster der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirche sind aus Gin-Flaschenglasbausteinen. Für die Sanierung gibt der Bund 28.000 Euro.

Berlin. Der Gemeinde der Zwölf-Apostel-Kirche Berlin ist es gelungen, 28.000 Euro vom Bund aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm für die dringend notwendige Sanierung der Kirchenfenster einzuwerben.Dies teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg, Jan-Marco Luczak mit. Er habe sich im August bei der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), dafür stark gemacht, so der Abgeordnete. In der Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestags an diesem Donnerstag erhielt das Projekt den Zuschlag.

Besondere Anziehungskraft

"Dass die Kirche diese Förderung erhält, ist eine großartige Neuigkeit. Die Gemeinde leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander im Kiez" , so Luczak. Die Zwölf-Apostel-Kirche genieße nicht nur wegen ihrer Konzerte und des vielfältigen Gemeindelebens, sondern auch wegen der besonderen Gin-Flaschen-Fenster eine besondere Anziehungskraft für Menschen aus aller Welt.

Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fenstergläser waren 1945/46 durch über 50.000 modifizierte Gin-Flaschenglasbausteine ersetzt worden die Angehörige des Spirituosen-Fabrikanten Gilka gespendet hatten. Sie müssen nun saniert werden.

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